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Investoreninteresse groß, Erhalt von Arbeitsplätzen und Know-how stehen im Vordergrund

30.05.2018

Für Europas größten Hersteller von Solarstromzellen und Module, SolarWorld Industries GmbH, haben sich bisher mehr als ein Dutzend Interessenten gemeldet.

Dr. Christoph Niering, vorläufiger Insolvenzverwalter von SolarWorld Industries, begrüßt das Investoreninteresse: „Wir haben vor einigen Wochen einen strukturierten und weltweit ausgerichteten Investorenprozess begonnen. Die große Resonanz ist ein sehr gutes Zeichen.“

Im Rahmen von Gesprächen und Mitarbeiterversammlungen an den Produktionsstandorten informierte Niering heute Betriebsrat und Belegschaft über den aktuellen Stand. So werde beantragt, nach dem im März begonnenen vorläufigen Insolvenzverfahren im Juni nun das reguläre Insolvenzverfahren zu eröffnen. Die Modulproduktion von SolarWorld in Freiberg/Sachsen solle auch danach weitergeführt werden. Die Zellproduktion in Arnstadt/Thüringen werde bis zum Abschluss des Investorenprozesses vorübergehend gestoppt.

Niering: „Der Erhalt von Arbeitsplätzen und Know-how steht auch im weiteren Verfahren im Vordergrund. Die Produktionsstätten von SolarWorld zählen zum Kern der deutschen und europäischen Solarindustrie, die in Hinblick auf Technologie und nachhaltige Produktion nach wie vor weltweit führend ist.“