Traditionshaus stemmt Mammutprojekt
In manchen Ecken Deutschlands sind die Voraussetzungen für Photovoltaik geradezu ideal. Rheinau-Linx in Südbaden nahe der französischen Grenze ist so ein von der Sonne verwöhnter Ort. Hier produziert die Traditionsfirma WeberHaus energiefreundliche, individuell gestaltete Fertighäuser, die ihren Strom aus Solaranlagen beziehen. Seit 2011 verfügt WeberHaus über eine knapp 1 MWp Solarstromanlage auf den eigenen Produktionshallen, die theoretisch 250 Haushalte mit Strom versorgen kann. Hohe Qualität ‘Made in Germany’ gab den Ausschlag dafür, dass sich der Fertighaushersteller für SolarWorld entschied.
»Für uns ist es konsequent, nicht nur Häuser zu bauen, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen, sondern auch selbst sauberen Strom zu produzieren. Qualität ‚Made in Germany‘ war dabei ein wichtiges Kriterium.«
Heide Weber-Mühleck, Geschäftsführerin,
bei Weberhaus
Pionier in Sachen Nachhaltigkeit
Schon seit über 50 Jahren setzt WeberHaus nachwachsende Rohstoffe für seine Fertighäuser ein und ist damit Pionier auf seinem Gebiet. Das verwendete Holz kommt überwiegend aus dem nahen Schwarzwald und von der Alb – das verkürzt die Wege. Die Energie für Heizung und Warmwasser im Werk Rheinau-Linx stammt aus Holzabfällen der Produktion. Heute baut WeberHaus fertige Eigenheime, die 50 Prozent mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Die Solarstromanlagen von SolarWorld spielen dabei seit 2011 eine zentrale Rolle.
Umsetzung in nur sechs Wochen
„Was für unsere Kunden gut ist, ist auch gut für uns“, erklärt Ingo Fischer, Projektleiter und Leiter der Instandhaltung Elektro bei WeberHaus. „Als Hersteller hochwertiger Solaranlagen ‘Made in Germany’ passt SolarWorld genau in unser Konzept.“ Zusammen mit dem perfekt eingespielten Team bestehend aus einem qualifizierten SolarWorld-Fachgroßhandel, SolarWorld-Fachpartner und einem weiteren Dienstleister hat Fischer die Installation der knapp 1 MWp Solarstromanlage in nur sechs Wochen gestemmt. Fischer ist stolz auf sein „Mammutprojekt“, das in der Region seinesgleichen sucht. Im Dezember 2011 ging es als zweitgrößte Dachanlage des Landkreises ans Netz.
Optimaler Ertrag dank minutiöser Planung
Die sonnige Region Südbaden ist der perfekte Standort für die Erzeugung von Solarstrom. Dennoch musste die riesige Anlage minutiös geplant werden. Die Renditeberechnung ergab, dass SolarWorld das optimale Produkt für die Anforderungen von WeberHaus lieferte. Mit dem Sunkits-Bausatz stand ein „All-inclusive-Paket“ zur Verfügung, das alle Komponenten von Qualitätsmodulen über Wechselrichter bis hin zu Gestellen und Verkabelung enthielt und exakt auf die Dachflächen der Produktionshallen abgestimmt war. Spezialist Fischer spart nicht mit Lob: „Man merkte schon beim Verbauen: Das hat Hand und Fuß.“
Logische Konsequenz der Firmenphilosophie
„Unseren Kunden ist es wichtig, dass sie nicht nur umweltfreundliche Produkte kaufen, sondern dass diese auch umweltfreundlich produziert werden“, weiß Ingo Fischer. „Die Photovoltaikanlage war eine logische Konsequenz unserer Firmenphilosophie und ist ganz nebenbei auch noch gut fürs Image.“ Auf der Homepage und auf Facebook berichtet der Fertighaushersteller über seinen neuen „Meilenstein“. Und wer den Erlebnispark World of Living von WeberHaus besucht, kann sich ausführlicher über die neue Solarstromanlage informieren: Im Eingangsbereich der Erlebniswelt empfängt ein Anzeigedisplay die Besucher, das alle aktuellen Daten der Solaranlage wie Ertrag und CO₂-Einsparung auf einen Blick liefert.
Alle Daten im Überblick
| Unternehmen | WeberHaus GmbH & Co. KG |
| Ort | Rheinau-Linx, Baden-Württemberg |
| Dachart | Schrägdach |
| Dacheindeckung | Blech und Folie |
| Dachfläche | 7.000 m² |
| Ausrichtung | Süd |
| Neigung | 10° |
| SolarWorld-Sunkits Bausatz | 4039 Sunmodule Plus 235 poly, Sunfix Plus -Flachdachgestell, Wechselrichter, Kabel und Zubehör |
| Leistung | 950 kWp |
| Stromertrag im Jahr | ca. 870,9 MWh |
| CO2-Ersparnis im Jahr | ca. 479 Tonnen |
Solarstrom entspricht einem Viertel des Bedarfs
Zurzeit speist WeberHaus den selbst erzeugten Solarstrom vollständig ins öffentliche Stromnetz ein. Es gibt aber auch die Option, die Solarstromanlage auf Eigenstrom umzustellen. Der selbst produzierte grüne Strom entspricht einem Viertel des Energiebedarfs, der in der Fertighausproduktion, etwa für Sägen, Maschinen und Heizungen, anfällt. Mit der Leistung ist Ingo Fischer schon sehr zufrieden. Dass sich die Solarstromanlage im geplanten Zeitraum – und vielleicht sogar früher – amortisieren wird, steht fest. „Wenn’s so weitergeht, dann passt’s“, freut sich Fischer.
Partnerschaft auf höchstem Niveau
Auch über die Zusammenarbeit mit den SolarWorld-Vertriebspartnern gerät Ingo Fischer ins Schwärmen: „Die Partner arbeiteten auf höchstem Niveau. Da wurde Knowhow sichtbar.“ Ein Expertenwissen, das Fischer „ein Stück Sicherheit“ gibt, ist die Solaranlage doch eine wichtige Investition in die Zukunft. SolarWorld bietet seinen Kunden eine lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren, eine auf 10 Jahre erweiterte Produktgewährleistung und arbeitet hier eng mit den Fachpartnern zusammen. Die Herausforderungen der Installation bewältigten die Monteure mit Bravour: Während ein Teil des Hallendaches aus Blech bestand, war der Rest der Fertigungshallen von einer Folie überspannt. Um diese nicht zu beschädigen wurden die Module mit einer besonderen Vorrichtung befestigt und ausschließlich seitlich beschwert.













