EEG Photovoltaik

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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Vergütungssätze für Solarstrom

Zum Mai 2014 haben sich die Vergütungen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) geändert. In der Tabelle können Sie sehen, welche Einspeisevergütungen aktuell gelten.



Inbetriebnahme
Installierte Anlagenleistung
bis 10 kWp
(Ct/kWh)
bis 40 kWp ¹
(Ct/kWh)
bis 1.000 kWp ²
(Ct/kWh)
bis 10 MWp
(Ct/kWh)
ab 01.02.2014 13,55 12,85 11,46 9,38
ab 01.03.2014 13,41 12,72 11,35 9,28
ab 01.04.2014 13,28 12,60 11,23 9,19
ab 01.05.2014 13,14 12,47 11,12 9,10
ab 01.06.2014 13,01 12,34 11,01 9,01
ab 01.07.2014 12,88 12,22 10,90 8,92

(Stand: 01.05.2014, alle Angaben ohne Gewähr)

¹ Bei mittelgroßen Dachanlagen zwischen 10 kWp und 40 kWp, die nach dem 01.04.2012 in Betrieb genommen wurden, werden ab dem 01.01.2014 maximal 90% des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.
² Bei Dachanlagen, die ab dem 01.04.2012 in Betrieb genommen wurden, werden ab dem 01.01.2014 maximal 90 % des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.

Grundsätzlich gilt: die EEG-Vergütung ist auf eine Gesamtleistung von 52 Gigawatt begrenzt (zur Zeit in Deutschland: 28 Gigawatt). Ist das Gesamtausbauziel erreicht, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr. Der Einspeisevorrang bleibt aber für zusätzliche neue Anlagen auch danach gesichert. Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) wird rechtzeitig vor Erreichen der Gesamtleistung einen Vorschlag für eine Anschlussregelung machen.

Hinweis:

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt vor, dass die Höhe der Einspeisevergütung vierteljährlich angepasst wird. Die jeweils neuen Vergütungssätze richten sich danach, wie hoch der Zubau von Solarstrom in den vorangegangenen drei bis zwölf Monaten war. Jährlich darf die Einspeisevergütung lediglich auf bis zu 29 Prozent gekürzt werden.