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Solarstrom bleibt sichere Alternative

Dienstag, 12.06.2012 10:42

Drastische Kürzungen der Einspeisevergütung, immer neue Hiobsbotschaften aus der Solarbranche – hat die Solarenergie ausgedient?

Die Schlagzeilen der vergangenen Monate waren schlecht: Um 20 bis 30 Prozent kürzte der Bundestag die Einspeisevergütung für Solarstrom zum 1. April. Selbst wenn die Kürzung durch eine Zweidrittel-Mehrheit im Bundesrat am 11. Mai vorerst auf Eis gelegt und der Vermittlungsausschuss einberufen wurde – solch drastische Einschnitte gab es in der Geschichte des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) noch nie. Hinzu kommt, dass die letzte Reduzierung der Einspeisevergütung erst drei Monate zurück lag.

Vorerst gelten für neu installierte Solaranlagen die neuen, stark abgesenkten Vergütungssätze der April-Novellierung. Sollten im Vermittlungsausschuss Nachbesserungen erfolgen, werden diese rückwirkend zum 1. April oder 11. Mai umgesetzt. Folgende Einspeisevergütungssätze gelten aktuell: Für kleine Dachanlagen (bis 10 kW) werden 19,5 Cent/kWh vergütet, für größere Dachanlagen (bis 1000 kW) 16,5 Cent/kWh, und für Freiflächenanlagen 13,5 Cent/kWh. Dieser Basiswert wird künftig pro Monat um ein bis maximal 2,8 Prozent gekürzt. Die Höhe hängt von der insgesamt installierten Menge an Photovoltaik-Anlagen ab. Die aktuell gültigen Zahlen veröffentlicht die Bundesnetzagentur auf ihrer Website.

Wie sich selbst bei stark gesunkenen Vergütungssätzen Solaranlagen noch lohnen, zeigt ein Rechenbeispiel: Eine private Dachanlage in Deutschland hat eine durchschnittliche Größe von fünf bis zehn Kilowattpeak. Das reicht für den Stromverbrauch einer durchschnittlichen vierköpfigen Familie. Eine solche Anlage kostet zwischen 15 000 und 25 000 Euro. Nach dem heutigen Stand hat sich eine solche Anlage nach zehn bis 15 Jahren refinanziert. Gebaut sind Solaranlagen aber für eine viel längere Zeit. Die übliche Garantie gilt für 25 Jahre, aber man kann davon ausgehen, dass Solarmodule mindestens 30 Jahre so gut funktionieren, dass es sich noch nicht lohnt, sie durch neue zu ersetzen.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt kommt noch hinzu. Während die Förderung nach dem EEG fällt, steigen die Energiepreise weiter. Schon 2011 lag der durchschnittliche Strompreis bei knapp 25 Cent pro Kilowattstunde. An den Rohstoffmärkten gibt es derzeit nur eine Tendenz: Preis steigend. Öl, Kohle und Benzin werden immer teurer. Mit diesen steigenden Rohstoffpreisen wird auch der Strom immer teurer. Das neueste Kapitel der Energiewende ist der Eigenverbrauch, der sogenannte Eigenstrom. Nicht benötigter

Solarstrom wird dort gespeichert, wo er erzeugt wird. Das entlastet die Stromnetze und spart Kosten. Die SolarWorld AG zum Beispiel bietet mit dem Speichersystem SunPac verschiedene interessante und kostengünstige Lösungen an, um den Eigenstrom-Anteil zu erhöhen. Mittels Solardach und Speichersystemen kann sich der Verbraucher von steigenden Strompreisen abkoppeln und seine Kosten für die nächsten Jahrzehnte fest kalkulieren. ■

Alle Texte und Fotos stehen unter www.solarworld.de/presse zum Download bereit. Bitte informieren Sie uns mit einem Belegexemplar über die Veröffentlichung.

 
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