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Solarmodule verändern die Welt

Freitag, 20.01.2012 08:40

Hebamme Assan Fomba (l.) in Dégnékoro kann dank der von SolarWorld zur Verfügung gestellten Solaranlage nun auch nachts sicher arbeiten.

Weltweit leben gut 1,5 Milliarden Menschen fernab von einem Stromnetz. Zusätzlich mangelt es häufig an lebensnotwendigen Dingen, wie sauberem Wasser, Lebensmitteln, einer zuverlässigen Gesundheitsversorgung.

Eine Situation, die sich oft durch die Bereitstellung von preiswerter Energie ändern lässt. Energie, die uns die Sonne in unendlicher Form schenkt. Wir müssen sie lediglich nutzbar machen. Gerade in netzfernen Regionen kann Solarstromtechnologie als saubere und sichere, bezahlbare und wartungsarme Energiequelle effizient eingesetzt werden. Dies zeigt auch das Beispiel aus Mali in Westafrika.

Dégnékoro in Mali, knapp unterhalb der Sa­hel­­zone. Fensterlose Lehm­hütten ducken sich in die Schatten hoher Mangobäume, überall grasen Ziegen, picken Hühner, spielen Kinder. Noch herrscht in dem kleinen Dorf reges Leben. Doch sobald die Sonne untergegangen ist, wird es ruhiger. Männer, Frauen und Kinder ziehen sich zurück in ihre Lehmhütten. Und wer in Dégnékoro jetzt noch arbeiten muss, für den beginnen die harten Stunden des Tages. Assan Fomba gehört zu diesen Menschen. Sie arbeitet als Hebamme in der Krankenstation des kleinen Dorfes und hat anstrengende Arbeitsstunden hinter sich. Assan Fomba rollt den Kopf konzentriert über die Schultern, von links nach rechts und zurück. Sie lockert ihre Halsmuskulatur. Anschließend erklärt die junge Frau im tradi­tionellen Bambara-Gewand, dass sie bis Sonnenaufgang gearbeitet hat. In der Krankenstation des Dorfes ist am frühen Morgen ein Kind gesund auf die Welt gekommen. Geburten bei Nacht sind strapaziös für Assan Fomba. Stundenlang sitzt sie mit der werdenden Mutter in der Krankenstation, eine Taschenlampe zwischen Hals und Schulter geklemmt, damit sie sieht, was ihre eigenen Hände tun. „80 Prozent der Geburten finden im Dunkeln statt“, stellt sie konsterniert fest. „Dabei sollte Licht ein Recht für alle sein – und kein Luxus.“ Aber Strom und damit jederzeit verfügbares elektrisches Licht liefert zu dieser Zeit nur sporadisch ein alter Dieselgenerator, dessen Treibstoff teuer ist.

Die Situation in Dégnékoro steht stellvertretend für etwa 12 000 Dörfer in Mali, einem der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei rund 580 US-Dollar, die Analphabetenquote bei 74 Prozent und die durchschnittliche Lebenserwartung bei 48 Jahren. Heute hat sich in der Krankenstation in Dégnékoro jedoch viel geändert. Eine Solarstromanlage versorgt seitdem die Lampen in den Behandlungsräumen mit Sonnenenergie, die tagsüber durch Solarstrommodule eingefangen und in Solarbatterien zwischengespeichert wird, damit sie nachts abgerufen werden kann. Installiert wurde die Anlage im Rahmen des Programms Solar2World. Damit unterstützt die SolarWorld AG Nichtregierungsorganisationen in Entwicklungsländern beim Aufbau netzunabhängiger Solarkraftwerke. Mit den Solar2World-Projekten will die SolarWorld dazu beitragen, den Menschen in den ärmsten Regionen der Erde die Chance für eine faire Entwicklung zu geben und die Basis für eine weltweite solare Infrastruktur zu schaffen. Aus Sonnenstrahlen gewonnener Strom hilft, Grundbedürfnisse in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kommunikation und Einkommenssicherung zu erfüllen. Er bietet so einen enormen Zuwachs an Lebensqualität und bewirkt, dass junge Menschen nicht abwandern – durch kleine, regional verankerte Projekte, von denen die Ärmsten und Bedürftigsten profitieren, so wie in Dégnékoro.

„Mit der Installation der Solarmodule hat sich die Welt für uns verändert. Nun haben wir nachts immer elektrisches Licht und die meisten Frauen aus Dégnékoro entbinden bei uns statt zu Hause. Die Zahl der in unserer Krankenstation geborenen Kinder hat sich mehr als verdoppelt“, freut sich Assan Fomba.

 
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