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Solarförderung: Was bringt 2012?

Freitag, 20.01.2012 10:01

Zu Beginn dieses Jahres wurden die Vergütungssätze für Solarstrom abgesenkt. Für Anlagen, die ab 1. Januar ans Netz gehen, verringert sich die Vergütung um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ebenfalls neu: Die Fernabregelbarkeit für Solaranlagen wird Pflicht.

Die Absenkung setzt sich zusammen aus 9 Prozent Basisdegression und weiteren 6 Prozent aufgrund der so genannten „atmenden“ Degression. Je mehr neue Solarstromanlagen in einem Jahr zugebaut werden, desto weiter sinkt die zukünftige Vergütung. Damit ist sicher­ge­stellt, dass Solarstrom nicht nur mehr, sondern auch billiger wird. Besitzer netzgekoppelter Solaranlagen bis zu einer Größe von 30 kWp erhalten ab dem 1.1.2012 noch 24,43 Cent je eingespeister Kilowattstunde. Inzwischen ist klar, dass die Vergütung zum 1.7.2012 erneut um 15 Prozent gesenkt wird. Die ursprünglich bis Ende 2011 befristete Eigenverbrauchsregelung wurde vom Gesetzgeber um zwei Jahre verlängert und gilt nun auch für Solaranlagen bis 500 kWp. „Eigenstrom“ heißt: Wer seinen Strom selbst verbraucht, erhält bei einem Eigenverbrauchsanteil bis 30 Prozent 8,05 Cent, beziehungsweise 12,43 Cent pro Kilowattstunde, wenn der Anteil des selbstverbrauchten Stroms bei über 30 Prozent des auf dem Dach erzeugten Solarstroms liegt. Das lohnt sich, denn damit sparen sich Eigenstrom-Nutzer den „Normalstrom“ vom Energieversorger, der im bundesdeutschen Schnitt derzeit bei etwa 24 Cent pro Kilowattstunde liegt. Bei der Vergütung von Solaranlagen auf sogenannten Freiflächen gibt es ab 2012 eine leichte Veränderung der Förderfähigkeit von Konversionsflächen wie ehemaligen Militärgebieten oder Deponien. Solaranlagen auf Konversionsflächen, die in Flora-Fauna-Habitat-Gebieten liegen, werden 2012 weiterhin gefördert. Die Förderung entfällt für Anlagen auf Konversionsflächen, die als Nationalparks oder Naturschutzgebiete ausgewiesen sind.

Zum 1. Januar hat sich auch das Einspeisemanagement für größere Photovoltaik-Anlagen von mehr als 100 kWp geändert: Neu errichtete Anlagen müssen vom Netzbetreiber per Rundsteuerempfänger fernabregelbar sein, und er muss die tatsächliche Einspeisung im 15-Minuten-Takt durch einen Lastgangzähler abrufen können. Bei Engpässen oder Netzausbauten können die Netzbetreiber dann über ein Rundsteuersignal in den Betrieb der PV-Anlage eingreifen. Ab Januar 2012 werden auch erstmals Photovoltaik-Anlagen unter 100 kWp in das Einspeisemanagement mit einbezogen: Für Anlagen von 30 bis 100 kWp gilt ein vereinfachtes Einspeisemanagement. Neuanlagen müssen eben­falls fernabregelbar sein, jedoch entfällt die Abrufung der Ist-Einspeisung. Anlagen, die nach dem 1.1.2009 in Betrieb gegangen sind, müssen bis Ende 2013 für Fernabregelung nachgerüstet wer­den. Die Betreiber kleinerer Anlagen (bis 30 kWp) können sich entweder für das vereinfachte Einspeisemanagement oder für eine auf 70 Prozent der Nennleistung begrenzte Einspeiseleistung am Einspeisepunkt entscheiden. Bestandsanlagen müssen nicht nachgerüstet werden. Abhängig von der Dachausrichtung entsteht durch die 70-Prozent-Begrenzung ein Ertragsverlust von 2 bis 5 Prozent, der jedoch durch geringere Anschaffungskosten ausgeglichen wird. Bei Fernabregelung werden bis zu einem jähr­li­­chen Ertragsausfall von einem Prozent des Jahresertrages 95 Prozent der entgangenen Vergütung durch den Netzbetreiber entschädigt. Darüber hinaus gehende Ausfälle werden voll entschädigt. SolarWorld empfiehlt den Betreibern von Anlagen bis 30 kWp SolarWorld-Bausätze mit Kostal-Wechselrichtern: Die Wechselrichter verfügen serienmäßig über einen Eingang für Rundsteuerempfänger und außerdem über einen integrierten Datenlogger. Größere Solaranlagen sollten mit Datenloggern, die über Powermanagement verfügen, ausgestattet werden.

 
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