Solarzelle

Solarzellen-Fertigung der SolarWorld AG

Erfahren Sie mehr über die Solarzellen-Fertigung
SolarWorld Industries Sachsen GmbH
SolarWorld Industries America

Solarzellen-Produktion der SolarWorld

Solarzellen

Das Grundelement der Solarmodule

Im nächsten Fertigungsschritt werden die hauchdünnen Wafer zu Solarzellen verarbeitet. Die Solarzellen bilden schließlich das Grundelement für die Solarmodule. Schon die Zellen besitzen die technischen Eigenschaften, um Strom aus Sonne zu produzieren. Das Licht, das auf die Solarzellen trifft, setzt dort positive und negative Ladungsträger frei. So fließt elektrischer Strom (Gleichstrom).

Für die Herstellung der Zellen sind die beiden SolarWorld-Töchter SolarWorld Industries Sachsen GmbH und SolarWorld Industries America LG zuständig. Die Fertigungsstätten zählen zu den modernsten der Welt, rund um die Uhr wird dort produziert. Dabei kommen in den Reinräumen neueste Prozessanlagen mit höchstem Automatisierungsgrad zum Einsatz.

Das vollintegrierte Produktionskonzept ermöglicht eine flexible Steuerung aller für die Herstellung notwendigen Hilfsstoffe und die lückenlose Verfolgung des Materials. Mit diesem Konzept wird ein einzigartiger Qualitätsstandard gesichert und die Ausschussquote im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren deutlich reduziert. Durch die vollintegrierte Herstellung senkt der Konzern seine Produktionskosten und erwirbt zusätzliches Know-how auf allen Produktionsstufen.

Die Verarbeitung

Dazu wird nach der Bereinigung der Sägeschäden und der Texturierung der Oberfläche durch Phosphordiffusion der p/n-Übergang geschaffen. In einem Ofen schlägt sich das Phosphorgas auf der Waferoberseite nieder. Durch die beiden Dotierstoffe Bor und Phosphor ist der Halbleiter Silizium zu einem Elektronen leitenden Material geworden. Der Wafer ist nun eine leitfähige Solarzelle.

Die bei der Diffusion entstandene Phosphorglasschicht wird danach entfernt. Anschließend wird eine Antireflexionsschicht aufgebracht. Sie verringert optische Verluste und dient der elektrischen Oberflächenpassivierung. Dann wird die Solarzelle in mehreren Druckschritten mit Kontakten auf beiden Seiten sowie mit einem Rückseitenfeld ausgestattet.

Zum Schluss werden die Solarzellen auf den Prüfstand gestellt. Was zählt, sind optische Qualität, Farbe und elektrischer Wirkungsgrad.