Solarstrommodule

Modulproduktion der SolarWorld AG

Erfahren Sie mehr über die Modulproduktion der SolarWorld AG:
SolarWorld Industries Sachsen GmbH
SolarWorld Industries America Inc.

Erfahren Sie mehr über unsere Module im Produktbereich:
Sunmodule

Solarmodulproduktion der SolarWorld

Solarstrommodule

In den Modulfertigungen der SolarWorld AG werden die Solarzellen schließlich zu größeren Einheiten, den Solarstrommodulen, zusammengefügt. Nach der wetterfesten Verkapselung, dem Setzen der Anschlussdose und der Rahmung sind die Solarstrommodule bereit für ihren Einsatz zur Stromerzeugung. Die Module nehmen das Sonnenlicht auf und übertragen es in elektrische Energie – noch in Form von Gleichstrom.

Für die Einspeisung ins öffentliche Netz oder die heimische Steckdose wandelt ein Wechselrichter den Gleichstrom in Wechselstrom um. Immer mehr Anlagenbetreiber nutzen ihren selbst produzierten Strom direkt im eigenen Haus oder speichern ihn. 

Die Modulproduktion findet bei SolarWorld in Deutschland und den USA statt: Die SolarWorld Industries Sachsen GmbH in Freiberg und die SolarWorld Industries America Inc. in Hillsboro/Oregon stellen mono- und polykristalline Solarmodule her.

In diesen Fertigungen erfolgt in einem weltweit einzigartigen Produktionsprozess die vollautomatische Herstellung der Solarmodule. Die hohe Qualität der Module wird durch die regelmäßige elektrische und optische Vermessung, die lückenlose Materialverfolgung und die intensive Kontrolle in allen Fertigungsstufen sichergestellt. Das fertige Solarmodul wird vor Ort getestet und versandfertig verpackt.

Die Verarbeitung

In einem vollautomatischen Prozess werden zunächst die Solargläser (besonders lichtdurchlässige Einscheiben-Sicherheitsgläser) gereinigt und mit einer ersten Folie belegt. Als nächste Schicht folgen die Solarzellen. Sie werden zu Zellketten, den so genannten Strings, verlötet und danach zu einer Matrix aus 60 Zellen verbunden.

Diese Matrix wird nach einer umfassenden Qualitätskontrolle in weitere Folien eingebettet und in einem Vakuumofen bei einer Temperatur von etwa 150 Grad Celsius zu einer wetterfesten, wasser- und luftdichten Einheit laminiert. In einem neuartigen Verfahren wird die Folie auf der Rückseite der Module durch neueste Glastechnologie ersetzt – das Ergebnis ist das Glas-Glas-Modul der Reihe Sunmodule Protect. Die beidseitige Verglasung schützt die Solarmodule noch besser gegen mechanische Belastung und Umwelteinflüsse. Das Sunmodule Protect hat dank innovativer Glastechnologie das gleiche Gewicht wie ein Glas-Folien-Modul.

Nach einer weiteren Kontrolle erhalten die Laminate in einem vollautomatischen Verfahren ihre Anschlussdose und werden mit einem stabilen Aluminium-Rahmen versehen. Die Module werden abschließend einer Leistungsvermessung unter Standardtestbedingungen unterzogen, dann folgen die Endkontrolle und die Konfektionierung der Komplettsysteme.