Abfall & Luftschadstoffe
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Abfall und Luftschadstoffe

Belastung reduzieren

Aufgrund der nachhaltigen Konzernstrategie schenkt SolarWorld seiner Abfall- und Schadstoffproduktion besondere Beachtung. Mit Hilfe neuester Technik und durch fortlaufende Prozessoptimierungen in der Produktion wird nicht nur kontinuierlich das Abfallaufkommen reduziert sondern zudem die dabei verursachte Umweltbelastung möglichst gering gehalten. Es ist unser Ziel, den Anteil an gefährlichen Abfällen kontinuierlich herunterzufahren.

 

Bisherige Maßnahmen:

  • Siliziumaufbereitung
  • Recycle-At-Work
  • Mehrwegverpackung in der Produktion
  • Abfallfibel Freiberg (Märzausgabe Sunday, "Abfallfibel gibt Orientierung - Katja Weiße erstellte den Leitfaden zur Kennzeichnung und Entsorgung" - mehr dazu hier)
  • Gefahrenstoffmanagement vollständig implementiert: Freigabeprozesse, alle Gefahrenstoffe mit mittlerer, hoher und sehr hoher Gefährdung werden einer Substitutionsprüfung unterzogen
  • Beginnende Einführung des wasserlöslichen Flussmittels in der Modulproduktion
  • Reduktion der Slurryverwendung im Wafering
  • Reduktion der Chemikalienverwendung in der Zellfertigung durch Optimierung des Produktionsprozesses

Ziele 2020:

  • Reduktion des Abfallaufkommens (in t/MWp) um 10% [2012: 26,9 t/MWp]

Mit einer Anlage von SolarWorld tragen Sie aktiv zum Schutz der Umwelt bei

Denn SolarWorld nutzt Ressourcen bewusst und reduziert sowie Abfall als auch Schadstoffemissionen

Wie viel Abfall fällt bei SolarWorld an?

Die absolute Abfallmenge stieg 2015 aufgrund der Produktionssteigerung weiter an. Der spezifische Abfall pro produzierter Einheit (Wp) ging im Vergleich zum Vorjahr auf 27,3 (2014: 28,8) t/MWp zurück, lag jedoch noch über dem Wert von 2012.

Wie ist das Recycling von Altmodulen geregelt?

Informationen zum Recycling von Altmodulen finden Sie hier.

Wie viel Verpackung fällt bei SolarWorld Produkten an und was passiert
damit?

Bei den Produkten von SolarWorld handelt es sich um Qualitätsware und dementsprechend werden sie auch hochwertig verpackt. Die Verpackung setzt sich aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen, die den sicheren Transport der Ware gewährleisten. Die einzelnen Verpackungsmaterialien werden bei SolarWorld immer genauesten Prüfungen unterzogen, um den hohen Qualitätsstandards zu genügen. Aufgrund unserer stetigen Verbesserungsprozesse besteht die neue Verpackung – im Gegensatz zur alten – das höchste Prüflevel und ist zudem noch kostengünstiger als zuvor.

Folgende Mengen sind an den Hauptstandorten des SolarWorld Konzerns in der Vergangenheit angefallen:

Wie beeinflusst SolarWorld die Luftqualität?

SolarWorld produziert in Deutschland und in den USA, wo strenge Umweltauflagen und –gesetze gelten. Aufgrund der unterschiedlichen lokalen Gesetze und Vorschriften unterliegen beispielsweise die deutschen Produktionsstandorte dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Dieses Gesetz und die zugehörigen Verordnungen definieren u. a. konkrete Anforderungen an die Genehmigung, Errichtung und den Betrieb von Anlagen, die besonders geeignet sind, um schädliche Umwelteinwirkungen auf die Luft, das Wasser und den Boden zu verursachen. An unseren Produktionsstandorten treten stofflich analoge Emissionen in Form von Ablüften auf. Mit Inbetriebnahmen unserer Produktionsanlagen erfolgte eine umfassende Beurteilung aller relevanten Emissionen aus den Prozessablüften. Anhand dieser Beurteilung wurde ein freiwilliges Untersuchungsprogramm erarbeitet, um während der laufenden Produktion an verschiedenen Emissionsquellen Einzel- bzw. Wiederholungsmessungen durchzuführen. Für Anlagen der Waferfertigung besteht beispielsweise eine rechtliche Verpflichtung zur regelmäßigen Emissionsmessung. Da alle Anlagen nach dem Stand der Technik errichtet und nach allen gesetzlichen Regularien in den Ländern der Standorte betrieben werden, sind bei den emittierten Stoffen und Mengen keine relevanten Schwankungen über die bisherigen Zeiträume erkennbar. Je nach den in der Prozessabluft enthaltenen Einsatz- und Gefahrstoffen erfolgt eine Vorbehandlung der entsprechenden Abluftarten über Brenner- und Kreuzstromwäscher. Zudem sind neben diversen Auffangeinrichtungen auch Strömungswächter in Rohluftrohrleitungen installiert. Ein entsprechender Ausfall oder Störungen in den Abluftwäschern werden detektiert und haben ein Notabfahren der Anlage zur Folge. Somit kann keine ungereinigte Abluft abgegeben werden. Zudem existieren Prozessablüfte, die im bestimmungsgemäßen Betrieb keine relevanten Gefahrstoffe enthalten, beispielsweise Sicherheitsabsaugungen, die keine Auswirkungen auf die Umwelt haben und unbehandelt abgegeben werden.

Die Tabelle für weitere Emissionen bezieht sich in erster Linie auf Kennzahlen aus den USA, lediglich die Kennzahl zu Stickoxiden umfasst auch die Produktionsstandorte in Freiberg und Arnstadt. Der Ausstoß wird über Berechnungshilfen für Luftemissionen berechnet. Die Emissionen fallen in erster Linie bei der Waferherstellung an. Diese stiegen 2015 aufgrund der erhöhten Produktionsmengen an. Die sonstigen Luftemissionen fallen in Form von Kohlenstoffmonoxid an. Bei der SolarWorld wird kein Stickstofftrifluorid (NF3) ein- oder freigesetzt.