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Wasser, Wasser, Wasser

Solar2World im Senegal

Ohne Öl könnten die Dorfbewohner in der Savanne zur Not leben, ohne Wasser und Sonne sicher nicht. Deshalb unterstützt Solar2World ein Projekt von Rotary International im westafrikanischen Senegal, das Wassermangel, Unterernährung und Armut im Bezirk Mbour bekämpfen soll.

In der Gemeinde Fissel mit über 35 000 Einwohnern in 28 Dörfern ist die Wassernot besonders groß. Eindrucksvoll beschrieb das der zuständige Präfekt: „Erste Priorität – Wasser, zweite Priorität – Wasser, dritte Priorität – Wasser.“ Ziel des Projekts ist der Bau von Trinkwasserbrunnen. Die Menschen lernen außerdem etwas über Wasserhygiene und den sparsamen Umgang mit Wasser beim Gemüseanbau durch Tröpfchenbewässerung.

Der als Kooperative betriebene Gemüseanbau eröffnet den Frauen eine neue Einnahmequelle durch Verkauf auf den nahegelegenen Markt. Durch die neue Art der Bewässerung und die solar angetriebene Wasserpumpe werden die Wasserressourcen geschont, die Umweltbelastung reduziert und die Betriebskosten für Dieselöl erheblich gesenkt. Bei der Bewässerung des Feldes mittels Tröpfchenbewässerung erreichen 75 bis 90 Prozent des eingesetzten Wassers die Nutzpflanzen, während bei herkömmlicher Bewässerung nur ein Wirkungsgrad von 25 bis 30 Prozent vorliegt und durch hohe Verdunstung nach wenigen Jahren eine Versalzung des Bodens auftritt.


70 Module sichern die ganzjährige Versorgung mit Trinkwasser

Für eine solar angetriebene Pumpe lieferte SolarWorld zwölf polykristalline Module mit je 70 Watt Leistung. Das sichert ganzjährig die Versorgung mit Trinkwasser aus drei Brunnen und somit eine ausreichende Ernährung.

„Im Namen des Rotary Distrikts 1860 und des Länderauschusses Westafrikanischer Staaten in Deutschland danken wir der SolarWorld AG sehr herzlich für die Solarmodule. Der Dank der Senegalesen vor Ort ist allen Beteiligten gewiss. Unsere Anstrengungen, insbesondere jungen Senegalesen eine Lebensperspektive zu eröffnen, um in den Dörfer zu bleiben, ist auch in unserem Interesse und im Interesse Europas“, sagte Dr. Otto Krennrich, Vorsitzender des Ausschusses von Rotary International. Dieser Rotary-Ausschuss hat es sich zum Ziel gesetzt, Rotary Clubs und Distrikte zur Teilnahme an Weltgemeindienstprojekten zu bewegen und damit neue freundschaftliche Verbindungen und Zusammenarbeit zu initiieren und Projekte zu begleiten und durchzuführen. (CHA)