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Solar2World – Unser Beitrag

Unter dem Namen Solar2World fördert SolarWorld Hilfsprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern. Im Mittelpunkt des Engagements steht die regionale Entwicklung. Der Schwerpunkt liegt hierbei insbesondere auf Afrika. Unsere netzunabhängigen Solarstromlösungen fungieren beispielhaft für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Eigenversorgung.

Das ist Solar2World

In diesen Artikeln haben wir einige Solar2World-Projekte für Sie zusammengetragen und ausführlich beschrieben:

„Positive Bilanz nach einem Jahr“: Das Projekt „Krankenstation“ in Mali.
„Wasser, Wasser, Wasser“: Ein solar betriebener Trinkwasserbrunnen im Senegal.
„Grüner Strom für gesunde Zähne“: Eine Zahnklinik in Ruanda.

Solar2World-Projektpartner werden

Möchten Sie sich als Projektpartner von Solar2World bewerben? In den Unterlagen zum Solar2World-Programm sind die Kriterien für eine Förderung dargestellt. Laden Sie bitte das Antragsformular herunter, speichern Sie Ihre Änderungen und schicken sie das Formular an uns zurück. Bitte füllen Sie insbesondere die Liste der vorgesehenen Verbraucher sehr sorgfältig aus. Wir prüfen, ob Ihr Projekt für eine Unterstützung durch Solar2World in Frage kommt. Falls ja, beraten wir Sie bei der Dimensionierung der Solarstromanlage und bei der Auswahl geeigneter energiesparender Verbraucher. Grundlage der Zusammenarbeit zwischen der SolarWorld und dem Projektpartner ist ein Solar2World-Vertrag, den wir Ihnen zur Unterzeichnung zuschicken.

Hier finden Sie weitere Solar2World Projekte

Kenia, solare Energieversorgung einer Handwerksschule in Nairobi

Kenia, solare Energieversorgung einer Handwerksschule in Nairobi

In Gesprächen des Vereins Promoting Africa e.V. mit kenianischen Partnern wuchs die Erkenntnis, dass es nach dem Besuch von Primary und Secondary School eine gravierende Lücke im Ausbildungssystem der kenianischen Jugendlichen gibt. Die Möglichkeit eines Besuchs von Universitäten ist extrem teuer und nur für wenige möglich. Es entstand die Idee einer fachpraktischen Ausbildung nach dem Vorbild des dualen Systems in Deutschland.

In gemeinsamer Planung entstand das Konzept einer Handwerksschule mit mehreren Klassenzimmern und Werkstätten, Schlaf-, Lehrer-, Essens- und Küchenräumen sowie Funktions- und Sanitärräumen - getrennt durch Höfe und Gartenanlagen. Insgesamt wurde ein Gebäudekomplex auf ca. 500 m2 mit sechzehn Räumen unterschiedlicher Größe und Funktion geplant. Für die Strom- und Wasserversorgung wurden Solaranlagen und ein eigener Brunnen vorgesehen.

Bei der Auswahl der Baumaterialien wurde Wert auf einheimische, in der Region verfügbare Ressourcen gelegt. So wurde Naturstein der Region in Kombination mit vorgefertigten Lüftersteinen aus Beton in die Planung einbezogen. Für die Dachkonstruktion und Türfüllungen wurde Bambus vorgesehen mit dem Ziel, dessen Anbau und Bedeutung als zukünftiges Baumaterial im holzarmen Kenia zu fördern. Mit dem Engagement von Studenten und Architekten der Technischen Universität München und der Hochschule Augsburg wurde der Bau in zwei Bauphasen in den Semesterferien fertig gestellt. Auch lokale Arbeiter, kenianische Studenten der Universität JKUAT und Freiwillige aus den Slums arbeiteten mit großem Einsatz. So war auf Grund dieses umfangreichen Netzwerks das Bauprojekt auch ein kultureller Austausch, ein gegenseitiges Kennenlernen und Wertschätzen, ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit mit vielen Akteuren. Und nicht zuletzt auch eine Unterstützung von vielen kenianischen Familien durch Beschäftigung der lokalen Arbeiter sowie durch Einkauf regionaler Baumaterialien und deren Transport durch einheimische Firmen.

Künftig werden in der Handwerksschule fachpraktische Kurse im Bereich Erneuerbare Energien und im traditionellen Handwerk durchgeführt. Die Studenten werden aus den Slums und der Region ausgewählt.

Projektpartner: Verein Promotin Africa e.V. (Herrsching); Größe der Anlage: 3,6 KW.

Madagaskar, solare Stromversorgung für ein Hospital, ein Labor und eine Schule

Madagaskar, solare Stromversorgung für ein Hospital, ein Labor und eine Schule

Im Norden Madagaskars wurden drei Solar2World-Projekte erfolgreich umgesetzt:

- solare Stromversorgung des kleinen Hospitals auf der Insel Nosy Faly; Leistung der Anlage: 2 KW. Projektpartner: Association Diego Développement Madagascar (ADDM)

- solare Stromversorgung eines Labors an der Universität Antsiranana, in dem Schüler und Studenten zur Anwendung von Solarstrom geschult werden; Leistung der Anlage: 2,6 KW. Projektpartner: Universität Antsiranana.

- solare Stromversorgung der Schule des Lepradorfes Belfort (Ecole Ezaka), damit in den Abendstunden Licht für die Alphabetisierung von Erwachsenen und für die Ausbildung von Lehrern vorhanden ist; Leistung der Anlage: 2 KW. Projektpartner: Comitée d’Aides aux Lepreux d’Antalaha (CALA).

Kamerun, solare Stromversorgung für 50 Häuser und ein Krankenhaus

Kamerun, solare Stromversorgung für 50 Häuser und ein Krankenhaus

Seit Februar 2012 versorgen Solar2World-Module in dem Dorf Ndambog (200 km entfernt von der Hafenstadt Douala) 50 Häuser und eine Krankenstation mit Licht. Projektpartner ist die Organisation „Strom und Licht für Arme in Kamerun“ (SLAK). Die Gesamtgröße der Anlagen beträgt 5,1 KW.

Solar2World- Projekt im Solar- und Hygienezentrum Tambacounda

Solar2World- Projekt im Solar- und Hygienezentrum Tambacounda

Tambacounda heißt die Hauptstadt der Provinz Sénégal Oriental, die im Osten des Senegal am Rande der Sahelzone gelegen ist. Im Senegal selbst ist die Region Tambacounda ein Synonym für hoffnungslose Unterentwicklung und Rückständigkeit. Seit 2003 versucht das vom Verein Tambacounda e.V. aufgebaute Solar- und Hygienezentrum, den Menschen vor Ort ökologische Bauweisen, Grundwasserschutz sowie die Nutzbarkeit von Sonnenenergie zu vermitteln. Heute wird das Zentrum vor allem als Bildungs- und Begegnungsstätte wahrgenommen, in dem sich Menschen verschiedener Altersklassen zu Entwicklungsthemen informieren und austauschen. Es verfügt über ein Internetcafé, eine Bibliothek, eine Schneiderei, einen Informatikraum und eine Trockentoilette.

Das Zentrum organisiert regelmäßig Bildungsveranstaltungen zu Umwelt und Gesundheit, wobei es mit dem Regionalkrankenhaus in Tambacounda eng zusammenarbeitet. So unterrichten Ärzte die Bevölkerung über das Krankheitsbild und die Vorbeugung von Malaria oder beraten zu Diabetes. Beispielsweise wurde auf dem Gelände des Hygiene- und Solarzentrum eine Trockentoilette errichtet, um die einfache Technik und deren hygienischen Vorteile zu demonstrieren. Ein aktueller umweltthematischer Schwerpunkt ist die Müllproblematik: durch Seminare und die Herstellung von Stoffbeuteln im Hygienezentrum soll die Bevölkerung für diese Thematik sensibilisiert werden.

All diese Aktivitäten litten unter der starken Strompreissteigerung der vergangenen Jahre in Senegal, die aus Eigenmitteln und Spendengeldern gegenfinanziert werden mussten. Noch gravierender waren für den laufenden Betrieb des Zentrums fast tägliche lange Stromausfälle, die sämtliche Angebote lahm legten. Als Gemeinschaftsprojekt mehrerer deutscher Photovoltaikunternehmen wurde Anfang 2012 eine 5kW- Photovoltaikanlage aus 21 polykristallinen, im Rahmen von Solar2World gespendeten, Modulen von SolarWorld installiert. Im Zuge des Aufbaus war es notwendig, auch die gesamte Elektroinstallation des Bildungszentrums auf den neuesten Stand zu bringen. Der neue Elektroschaltschrank ist nun zentraler Verknüpfungspunkt der Anlage und für alle Eventualitäten und zukünftigen Erweiterungen der Anlage ausgelegt.

Seit mehreren Monaten leistet die Anlage nun fehlerfrei ihren Dienst und versorgt das Bildungszentrum samt 25 Computern, Kopierer, Beleuchtung, Ventilatoren und zwei Eisschränken zuverlässig mit Strom. Das Inselsystem liefert so viel Strom, dass sogar an die zukünftige Erweiterung der Verbrauchsseite gedacht wird. Die Wirkung des Systems reicht schon jetzt weit über das Zentrum hinaus- besonders nach Einbruch der Dämmerung. „Es gibt Abende in Tambacounda, an denen nur das Zentrum mit Strom versorgt ist. Das ist dann wie ein Leuchtturm“, berichtet Abdou Karim Sané, Vorsitzender des Vereins Tambacounda e.V.

Haiti, solare Stromversorgung für Krankenhäuser

Haiti, solare Stromversorgung für Krankenhäuser

Sierra Leone, solare Versorgung für das Makbenthe-Krankenhaus in Makeni

Sierra Leone, solare Versorgung für das Makbenthe-Krankenhaus in Makeni

Mit dem Projekt wird die bereits vorhandene Solar2World-Anlage auf dem Makbenthe-Krankenhaus erweitert. Hintergrund für die zusätzlich notwendige Stromversorgung war die Erweiterung der Blutbank und zusätzliche medizinische Geräte. Projektpartner: Advent Wohlfahrtswerk e.V. (Herrn Pfarrer Tonhäuser); Größe des Projekts: 4,1 KW

Südafrika, PV-Demonstrationsanlage für eine Schule in Soweto/Johannesburg

Südafrika, PV-Demonstrationsanlage für eine Schule in Soweto/Johannesburg

Die Pace School in Soweto (Johannesburg) erhält eine Photovoltaik-Demonstrationsanlage. Das Projekt wird durch die Universität Johannesburg in Kooperation mit der Universität Stuttgart und dem TÜV Rheinland Energie und Umwelt GmbH umgesetzt. Mit der Solarstromanlage wird die Stromversorgung der Schule sichergestellt, da in den Wintermonaten die Stromversorgung durch Netzüberbelastungen mehrere Stunden am Tag ausfallen kann. Es ist die erste PV-Demonstrationsanlage in Soweto/Johannesburg zu schulischen Zwecken für Schüler und Studenten; die PV-Anlage soll zugleich als Leitprojekt für erneuerbaren Energie in der Region dienen. Projektpartner: TÜV Rheinland; Größe des Projekts: 2 KW

Kenia, solare Versorgung eines Jungenheims und eines Mädchenheims

Kenia, solare Versorgung eines Jungenheims und eines Mädchenheims

Ein Jungenheim in Ngere und ein Mädchenheim in Rangwe wurden mit Solarstrommodulen ausgestattet. In dem Jungenheim werden eine neue Werkstätte und ein neues Wohngebäude mit Solarstrom versorgt. In Rangwe entstand ein neues Mädchenheim, in welchem die Solar2World-Anlage die nötige Energie liefert. Projektpartner: Afrikamission Gemeinde Andernach; Größe des Projekts: 4,6 KW

Senegal, „Bildung braucht Energie“ – solare Versorgung eines Schulungszentrums

Senegal, „Bildung braucht Energie“ – solare Versorgung eines Schulungszentrums

Das Projekt unter der Bezeichnung „Bildung braucht Energie“ dient der solaren Versorgung eines Schulungs- und Hygienezentrums in Tambacounda. Seit der Einweihung im Oktober 2004 wird das Gebäude für verschiedene Bildungs- und Qualifizierungsangebote für alle Altersgruppen genutzt. Bisher sind fünf Gebäude auf dem Gelände errichtet: Um die Abläufe im Solar- und Hygienezentrum effektiv durchführen zu können, ist eine regelmäßige Versorgung mit Elektrizität nötig. Das Projekt soll aufzeigen, dass es sich bei der Solarenergie um eine Zukunftsbranche für Tambacounda handelt. Die Bevölkerung in Tambacounda wird über die Technik informiert und geschult (Informationsmaterial und Veranstaltungen) und interessierte Handwerksbetriebe qualifiziert. Projektpartner: Tambacounda e.V. und Centre d’ Energie Solaire et d’ Hygiène; Größe des Projekts: 5,2 KW

Madagaskar, solare Versorgung in den Dörfern Ankilimalinike und Mahaboboka

Madagaskar, solare Versorgung in den Dörfern Ankilimalinike und Mahaboboka

In den Dörfern Ankilimalinike und Mahaboboka - die keinen geeigneten Zugang zum Stromnetz haben - wurden verschiedene Gebäude mit Solarstrommodulen ausgestattet (Primarschule, Sekundarschule, Gemeindehaus, Spital, Ladestation, Rathaus). Damit wird eine zuverlässige Grundversorgung mit Strom gewährleistet. Projektpartner: Tritec und GIZ; Gesamtgröße der Projekte: 2,8 KW

Niger, Solarstrom für eine Ausbildungswerkstatt

Niger, Solarstrom für eine Ausbildungswerkstatt

Das Projekt in der Commune rurale de Kiéché im Département de Dogondoutdchi dient dazu, in einer Ausbildungswerkstatt kleine Elektrowerkzeuge zum Schneiden, Polieren und Bohren anzutreiben. Die dort unterrichteten Jugendlichen haben so eine unabhängige, zuverlässige Stromversorgung zum Erlernen der Bedienung dieser Geräte. Projektpartner: AMIS DE KIECHE (Frankreich); Größe des Projekts: 1,65 KW

Kamerun, solare Versorgung der Schule in Boboyo

Kamerun, solare Versorgung der Schule in Boboyo

Der Verein ident Africa unterstützt seit langem die Schule in Boboyo mit Hilfeleistungen. Nun wurde in Zusammenarbeit von SolarWorld und dem Verein die Schule mit Solarstrommodulen ausgestattet, um für eine gesicherte Energieversorgung bereit zu stellen und den Schülerinnen und Schülern ein besseres Lernen zu ermöglichen. Projektpartner: Verein „ident Africa“; Größe des Projekts: 4,65 KW

Tansania, solare Versorgung von Dörfern im Distrikt Bukoba

Tansania, solare Versorgung von Dörfern im Distrikt Bukoba

Mit dem Projekt werden verschiedene Dörfer in dem Distrikt Bukoba in der Kagera Region im Norden Tansanias mit Solarstrommodulen unterstützt. Ziel des Projekts: Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in den Dörfern (Solarlicht, kleine Gesundheitszentren, Ausbildung zu Solarstrom). Dazu dient auch die Bereitstellung von Mikrokrediten für die Finanzierung der PV-Anlagen. Projektpartner: Tangen invest; Größe des Projekts: (noch offen)

Ruanda, „Grüner Strom für gesunde Zähne“, solare Versorgung einer Dental-Klinik

Ruanda, „Grüner Strom für gesunde Zähne“, solare Versorgung einer Dental-Klinik

Bei dem Projekt „Grüner Strom für gesunde Zähne“ wurde eine Dental-Klinik in Remera-Rukoma mit Solarstrommodulen der SolarWorld ausgestattet. Ziel ist, eine dauerhafte professionelle Zahnprophylaxe betreiben zu können und vor allem Kinder über effektives und regelmäßiges Zähneputzen aufzuklären. Darüber hinaus dient das Projekt dazu, die örtliche Bevölkerung über die Möglichkeiten und die Vorteile einer Energieversorgung mit Solarstrom zu informieren. Da die Zahnklinik auf dem Gelände eines „District“-Krankenhauses angesiedelt ist, besitzt sie ein großes Einzugsgebiet. Projektpartner: OHFR (Niederlande); Größe des Projekts: 2,3 KW

Burkina Faso, solare Versorgung eines Krankenhauses in Ouahigouya

Burkina Faso, solare Versorgung eines Krankenhauses in Ouahigouya

Mit dem Projekt wird die bereits bestehende Solar2World-Anlage auf dem Krankenhaus „Centre Medical Pediatrique Persis“ in Ouahigouya erweitert. In dem Krankenhaus wird vor allem die Kinderkrankheit Noma behandelt. Pro Jahr besuchen 14.000 Kinder das Krankenhaus, das 30.000 stationäre Aufenthaltstage anbietet. Frau und Herr Dr. Zala, die das Krankenhaus betreiben, behandeln alle Patienten - auch wenn sie nicht bezahlen können. In der zugehörigen Einrichtung CREN (Centre de Récupération et d’Éducation nutritionnelle) werden erkrankte Kinder und deren Mütter darin geschult, wie gegen die Krankheit Noma vorgegangen werden kann. Projektpartner: Gegen Noma e.V.; Größe des Projekts: 3,6 KW

Mali, solare Versorgung einer Schule in Lougourougoumbou

Mali, solare Versorgung einer Schule in Lougourougoumbou

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Sonne für Mali e.V.“ wurde die Schule „Ecole Oumar Ba“ in Lougourougoumbou mit Solarstrommodulen ausgestattet. Ziel des Projekts ist, die Schule auch in den Abendstunden für Erwachsenenbildung nutzen zu können. Projektpartner: „Sonne für Mali e.V.“; Größe des Projekts: 0,6 KW

Uganda, solare Versorgung einer Sekundarschule in Buryansungwe

Uganda, solare Versorgung einer Sekundarschule in Buryansungwe

Die Secondary School in Buryansungwe wurde mit Solarstrommodulen ausgestattet, um eine zuverlässige Stromversorgung für den Unterricht der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Projektpartner: Together – Hilfe für Uganda e.V.; Größe des Projekts: 9,9 KW;

Tschad, Versorgung eines Hospitals in Iriba

Tschad, Versorgung eines Hospitals in Iriba

Seit Juli 2010 wird das Krankenhaus von Iriba im Osten des Tschad mit Solarstrom versorgt. Die Anlage hat eine Leistung von 3,6 Kilowattpeak (kWp) und wurde in Partnerschaft mit dem Verein „Help e.V.“ aus Bonn installiert.

Iriba hat ca. 5.000 Einwohner und ist Hauptstadt der Präfektur Kobe. Das Krankenhaus von Iriba hat 60 Betten und muss damit die medizinische Versorgung von 167.000 Einwohnern der Präfektur Kobe, der Präfektur  Bahai (67.000 Einwohner) und, aufgrund der schwierigen Sicherheitslage, auch von Teilen der Präfektur Guereda (200.000 Einwohner) gewährleisten. Hinzu kommt seit 2003 die Versorgung der Flüchtlingslager Bahai, Iridimi, Touloum, Am Nabak und Guereda mit insgesamt weiteren ca. 75.000 Flüchtlingen. In den Flüchtlingslagern existieren zwar eigene Gesundheitsstationen, bei mittelschweren Fällen muss jedoch der Transport nach Iriba durchgeführt werden.
In Iriba gibt es keine öffentliche Stromversorgung, ein Anschluss an ein Netz ist nicht geplant und das Hospital verfügt nur über einen völlig veralteten Generator, der mangels Kerosin nur sporadisch im Einsatz ist. Help e.V. setzte sich daher für eine unabhängige Stromversorgung ein, die nun mit Hilfe der Solar2World-Anlage gewährleistet wird. Die Anlage wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Fachkräften installiert und wird auch von diesen gewartet.

Uganda, Schule in Bwanda

Uganda, Schule in Bwanda

Mit einer Solar2World-Solarstromanalge gibt es nun für die tauben und gehörlosen Studentinnen und Studenten der “St. Marks School for the Deaf“ in Bwanda auch in den Abendstunden die Möglichkeit, sich über Gebärdensprache zu verständigen. Mithilfe der 2,2 kWp-Anlage ist nun eine zuverlässige Stromversorgung und Beleuchtung der Schule möglich.

Benin, solares Trainingscenter in Hon und Fita

Benin, solares Trainingscenter in Hon und Fita

80% der Bevölkerung Benins lebt auf dem Land und hat keinen Zugang zu Strom. Auch der Anteil an Analphabeten ist sehr hoch. Die Energie für Beleuchtung und Kochen wird aus Holz, Kohle und Kerosin gewonnen. Dies hat sich in den Dörfern Hon und Fita jetzt geändert: mit dem Solar2World-Projekt wird die solare Versorgung der beiden Dörfer gesichert. Zwei Frauen aus jedem Dorf absolvierten ein Training, um die Solarstromanlagen zu installieren und zu warten. Das Pilotprojekt hat das Ziel, dass speziell Frauen eine solare Infrastruktur in den Dörfern aufbauen und unterhalten können. Die Ausbildung der Frauen und die solare Elektrifizierung sollen zur sozialen Entwicklung in Benin beitragen und sich positiv auf Familienleben, Bildung, Gesundheit und Umwelt auswirken.

Sierra Leone, Schul- und Ausbildungszentrums in Kamawkie

Sierra Leone, Schul- und Ausbildungszentrums in Kamawkie

In Kooperation mit dem Verein „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“ wurde eine Solarstromanlage mit einer Leistung von 1,9 kWp installiert, die jetzt ein Schul- und Ausbildungszentrum sicher mit Elektrizität versorgt. Außerdem wird der gewonnene elektrische Strom zur Versorgung einer Schreinerei, wie auch einer Näherei in Kamawkie verwendet.

Burkina Faso, solare Versorgung eines Hospitals für die Kinderkrankheit Noma

Burkina Faso, solare Versorgung eines Hospitals für die Kinderkrankheit Noma

Pro Jahr besuchen 14.000 Kinder, die an der Kinderkrankheit Noma erkrankt sind, das Krankenhaus in Ouahigouya. Aufgrund sehr hoher Stromkosten in Burkina Faso, betrug der Anteil der Gesamtausgaben für Elektrizität 35%. Deshalb hat der Verein „Gegen Noma e.V.“ bei der SolarWorld den Antrag gestellt, im Rahmen des Programms Solar2World eine Unterstützung zu erhalten. Mit einer Solar2World-Anlage mit einer Leistung von 4 kWp  ist nun die solare Versorgung des Kinderkrankenhauses gesichert.

Uganda, Licht und IT-Unterstützung für eine Gesundheitsstation

Uganda, Licht und IT-Unterstützung für eine Gesundheitsstation

Mit einer 3,6 kWp-Anlage werden die Beleuchtung und der Betrieb von Computern und Analysegeräten in der Gesundheitsstation in Kisinga gewährleistet. Vor Ort wird das Projekt von dem Schwesternverein „Give a Goat“ und deutschen Freiwilligen unterstützt.

Senegal, solar betriebene Wasserpumpe für Gemüseanbau

Senegal, solar betriebene Wasserpumpe für Gemüseanbau

Die SolarWorld AG hat in Kooperation mit dem Verein Rotary International eine 0,9 kWp-Solarstromanlage im Senegal errichtet. Ziel des Solar2World-Projekts ist die Bewässerung eines 1 ha großen Gemüsefelds mit einer solar betriebenen Wasserpumpe. Mittels der sehr effektiven Tröpfchenbewässerung und der solaren Wasserpumpe werden nicht nur die Wasserressourcen und die Umweltbelastung vermindert, sondern auch die Betriebskosten (Kosten für Kerosin) erheblich gesenkt. 75 bis 90 Prozent des eingesetzten Wassers erreichen die Nutzpflanzen, während bei der herkömmlichen Bewässerung nur ein Wirkungsgrad von 25 bis 30 Prozent vorhanden ist.
Die Wasserversorgung ist in Senegal ein grundlegendes Problem. 60 Prozent der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Fehlende Abwasserbeseitigung führt zu erheblicher Wasserverschmutzung und damit zu zahlreichen Magen/Darm-Infektionen - besonders bei Kindern. Wassermangel ist zugleich der entscheidende Begrenzungsfaktor für die landwirtschaftliche Produktion – besonders beim Gemüseanbau. In der Verbandsgemeinde Fissel mit 35380 Einwohnern in 28 Dörfern ist die Wassernot besonders groß. Der Souspräfekt der Region sagte es so: „Erste Priorität- Wasser, zweite Priorität- Wasser, dritte Priorität –Wasser, danach folgen weitere Hilfswünsche.“ Durch den Gemüseanbau soll neben der ganzjährigen ausreichenden Trinkwasserversorgung der Dorfbevölkerung gleichzeitig eine ausreichende Ernährung, insbesondere auch der Kinder erreicht werden. Der als Kooperative betriebene Gemüseanbau eröffnet den Frauen eine neue Einnahmequelle durch Verkauf von Gemüse auf dem nahegelegenen Markt.

Tansania, solare Versorgung einer Missionsstation

Tansania, solare Versorgung einer Missionsstation

Gehandu ist eine kleine Missionsstation mit einer Kirche und einer Krankenstation, die von dem Orden MOTHERS OF THE HOLY CROSS geführt wird. Seit vielen Jahren unterstützt die kath. Kirchengemeinde St. Martin aus Bad Honnef die Projekte des Ordens. Die Station wurde in dem entlegenen Gebiet gebaut, um die dort lebenden Menschen medizinisch und in Zeiten des Hungers mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Station verfügt weder über eine öffentliche Stromversorgung noch über eine Wasserversorgung. Das Trinkwasser wird wöchentlich aus dem 100 km entfernten Puma mit Tankwagen herbeigeschafft.

Mit der Solar2World-Anlage wird der Strombedarf für die Krankenstation künftig mit Solarstrom gesichert. Medikamente können gekühlt und die neu errichtete Geburtshilfestation in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus soll in den nächsten Jahren ein Brunnen gebohrt werden, um die Trinkwasserversorgung der Station sicher zu stellen. Um die Stromversorgung zu sichern wurde daher die Installation einer 9,3kWp-Solarstromanlage in Kooperation mit der Pfarrgemeinde St. Martin (Bad Honnef) realisiert.

Liberia, Solarstation für Solarlampen in Monrovia

Liberia, Solarstation für Solarlampen in Monrovia

Liberia wurde lange Zeit von einem Bürgerkrieg heimgesucht. Dies ist einer der Gründe, weshalb es keine funktionierende öffentliche Strom- und Wasserversorgung gibt. Auch Schulen sind auf Generatoren angewiesen, die mit hohem Aufwand betrieben werden müssen. In Kooperation mit dem Verein „Kinder Afrikas e.V.“ unterstützt die SolarWorld eine Waisenhausschule in der liberianischen Hauptstadt Monrovia, um 70 Waisenkindern und rd. 200 Kindern aus der Nachbarschaft des Waisenhauses eine unabhängige Stromversorgung zu ermöglichen und zu einer besseren Schulausbildung beizutragen. Mit der 1,5 kWp-Solarstation wird Strom für Licht, einen Laptop/Drucker und einen Fotokopierer bereitgestellt.

Sierra Leone, Versorgung eines Krankenhauses

Sierra Leone, Versorgung eines Krankenhauses

Das Makbenthe-Hospital liegt rd. 180 km von der Hauptstadt Freetown entfernt; für rd. 140 unterernährte Kinder gibt es eine eigene Abteilung in dem Hospital.
In Sierra Leone wurde in einem Bürgerkrieg die Stromversorgung weitgehend zerstört, so dass das Hospital bisher über keine zuverlässige Stromversorgung verfügte. Die Energieversorgung konnte für lediglich rd. 3 Stunden pro Tag über einen Dieselgenerator bereitgestellt werden. Mit der Installation einer 8,2 kWp- Solar2World-Anlage können nun medizinische Geräte wie z.B. Beatmungsgeräte betrieben werden, Medikamente gekühlt und der Kreissaal bei Geburten beleuchtet werden.

Sambia, solare Versorgung einer Schule und Straßenbeleuchtung

Sambia, solare Versorgung einer Schule und Straßenbeleuchtung

Eine 22kWp Solar2World-Anlage sorgt seit 2010 für eine umweltfreundliche und sichere Stromversorgung der Klassen- und Internatsräume in der Amanoschule in Sambia. An der Schule werden derzeit 95 Kinder unterrichtet. Das besondere an der Amanoschule ist die Zusammensetzung der Schüler: Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern, Missionarskinder, (Aids-)Waisen und benachteiligte sambische Kinder leben und lernen dort gemeinsam. Die Anlage wurde u.a. von dem SolarWorld-Fachpartner Harald Leitl (Umweltcentrum Gablenz) installiert. Die Anlage ist aktuell die größte Solarstromanlage Sambias.

Äthiopien, solares Trainingscenter am Institut of Technology der Universität Bahir Dar

Äthiopien, solares Trainingscenter am Institut of Technology der Universität Bahir Dar

In Äthiopien verfügen über 90 % der Bevölkerung über keinen Anschluss an die Stromversorgung. Bei der Einweihung der Solar2World-Anlage in Bahir Dar betonte der äthiopische Erziehungsminister, dass das Projekt für ihn ein Leuchtturmprojekt darstelle – besonders auch wegen dessen praktischer Ausrichtung.

Im Rahmen des Projekts wurden 35 äthiopische Studentinnen und Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Äthiopien in Praxis und Theorie der Photovoltaik geschult. Im Fernsehen erfolgte eine umfangreiche Berichterstattung. Die 5,8kWp-Anlage dient nicht nur zur Stromgewinnung für ein Computerzentrum, sondern auch zur Ausbildung der Studenten im Studiengang „Sustainable Energies“. Die Daten der Anlage sind über Internet abrufbar.

Botswana, solare Versorgung einer Schule

Botswana, solare Versorgung einer Schule

In Zusammenarbeit mit dem Büro Südafrika der SolarWorld und dessen Leiter Gregor Küpper sowie dem Partner Cobit wurde eine unabhängige, solare Stromversorgung für eine Schule in der Kalahari bereitgestellt. Durch die Installation einer 3,2 kWp-Solarstromanlage, ist es den Die Schülerinnen und Schüler jetzt auch möglich in den Abendstunden zu lernen.

Malawi, Solare Wasserversorgung für ein Camp mit Menschen

Malawi, Solare Wasserversorgung für ein Camp mit Menschen

Water Missions International (WMI) hat bereits verschiedene Solar2World-Projekte erfolgreich umgesetzt. Ziel der Projekte von WMI ist die Reinigung von Wasser und die Versorgung mit sauberem Wasser mittels standardisierter, kostengünstiger Wasserspeicher. Mit der Bereitstellung des sauberen Wassers – dies sind die Erfahrungen aus den Solar2World-Projekten – sinkt die Krankheitsrate der Bevölkerung deutlich. Im Jahr 2010 errichtete man erfolgreich eine 1,1kWp-Anlage in Karonga um in einem Camp Wasser aufzubereiten. Bewohner des Camps sind Menschen, die durch ein Erdbeben Ihre Häuser verloren haben. Solarstrom trägt so effektiv auch zu einer besseren Gesundheit der Bevölkerung bei.

Haiti

Haiti

An verschiedenen Orten in dem von einem schweren Erdbeben heimgesuchten Land tragen Solar2World-Projekte zur Stromversorgung von Krankenhäusern und zur Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser bei. Gesamtgröße der verschiedenen Solarstrom-Anlagen: 100 kWp.

Sambia, Luambe National Park

Sambia, Luambe National Park

Die Solar2World Anlage im Luambe National Park im Osten Sambias ermöglicht die solare Stromversorgung einer Logde. Die Anlage hat eine Leistung von 2,2 Kilowattpeak (kWp).

Partner des Solar2World Projekts ist der gemeinnützige Verein Luangwa Wilderness e.V aus Köln mit dem Vorsitzenden Dr. Olaf Behlert, stellvertretender Direktor des Kölner Zoos. Der Verein wurde zu dem Zweck gegründet, den Luambe Nationalpark zu erhalten, da der sambischen Wildlife-Behörde ZAWA (Zambian Wildlife Authority) nicht genügend Mittel zum Schutz des Nationalparks zur Verfügung stehen. Mit der neuen, modernen Lodge soll auch der Ökotourismus gefördert werden und die damit erzielten Einnahmen ebenfalls dem langfristigen Erhalt des Nationalparks zu Gute kommen. Der Verein Luangwa Wilderness e.V. arbeitet eng mit der sambischen Wildlife-Behörde zusammen und möchte auch die örtliche Bevölkerung in das Projekt mit einbeziehen. Im Jahr 2004 wurde ein Kooperationsvertrag für das Gemeinschaftsprojekt unterzeichnet.

Uganda, sauberes Trinkwasser für Bukedia

Uganda, sauberes Trinkwasser für Bukedia

In Bukedia im Nordosten Ugandas wurden mit Unterstützung der SolarWorld eine Gesundheitsstation, verschiedene Schulen und eine Kirche mit einer solarbetriebenen Trinkwasseranlage ausgestattet. Die Anlage hat eine Leistung von 1 Kilowattpeak (kWp). Nun erhalten 1.700 Schülerinnen und Schüler, die Gesundheitsstation und das Kirchengebäude sauberes Wasser. Partner des Projekts ist die Organisation Water Missions International, die weltweit Projekte zur Wasserversorgung und Wasserreinigung umsetzt - vorrangig in ländlichen Gebieten. Mit dem bewährten Trinkwassersystem von Water Missions werden nun 99,9 % der Bakterien aus dem Wasser herausgefiltert. Ergebnis ist eine erhebliche Verbesserung der hygienischen Verhältnisse und des gesundheitlichen Standards für die Bevölkerung und dementsprechend deutlich weniger Krankheiten durch unsauberes Wasser. Zudem ist die Wasserstation in einer Entfernung von nur noch 500 Metern viel schneller für die Bevölkerung erreichbar - zuvor war ein Fußmarsch von ca. 30 Minuten notwendig.

Mali II, Versorgung einer Krankenstation im Osten Malis

Mali II, Versorgung einer Krankenstation im Osten Malis

Nachdem bereits im Rahmen des Solar2World Projekts Mali I vierzehn Dörfer im Süden Malis mit Solarstrom versorgt wurden, wurde nun in einem Folgeprojekt im Osten Malis eine Krankenstation mit Solarstrommodulen, Batterien und unter anderem Energiesparlampen ausgestattet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SolarWorld aus Freiberg (Sachsen) unterstützten den Aufbau des Systems vor Ort und verteilten Spenden der Kolleginnen und Kollegen aus Freiberg. Mit der solaren Versorgung der Krankenstation ist nun ein bessere und durchgehende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung möglich. Die Anlage hat eine Leistung von rund 10 Kilowattpeak (kWp).

Uganda, solare Stromversorgung eines Schulzentrums in Kooki

Uganda, solare Stromversorgung eines Schulzentrums in Kooki

In Kooki in Zentraluganda sichern seit September 2009 Solarstrommodule der SolarWorld für 500 Schülerinnen und Schüler die Stromversorgung des Schulzentrums. Bei dem Gemeinschaftsprojekt mit dem Kasseler Unternehmen SMA, Hersteller von Wechselrichtern, war besonders der Verein „Together – Hilfe für Uganda e.V.“ aus Kassel aktiv. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins halfen vor Ort bei der Installation der Anlage. Mit der solaren Stromversorgung ist in dem Schulzentrum nun ein Lernen nach Sonnenuntergang möglich, denn das Inselsystem versorgt die Schulgebäude auch in den Abendstunden mit Licht. Davon profitieren besonders die gehörlosen Kinder der Schule, denn diese sind auf die Gebärdensprache angewiesen. Die Anlage in Kooki hat eine Leistung von rund 11 Kilowattpeak (kWp).

Chile, Solarstrom auf den Osterinseln

Chile, Solarstrom auf den Osterinseln

Die Osterinseln im Pazifik, die zu Chile gehören, möchten sich von fossilen Energielieferungen unabhängig machen und ihre Energieversorgung schrittweise vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Zurzeit erfolgt die Energieversorgung hauptsächlich über Dieselgeneratoren, für die der Kraftstoff 4000 Kilometer per Schiff über den Pazifik transportiert werden muss. Die Solar2World Anlage mit einer Leistung von 1,1 Kilowattpeak (kWp) dient als Demonstrationsobjekt, um die Möglichkeiten und Vorteile des Solarstroms für eine eigenständige Stromversorgung der Inseln zu verdeutlichen. Der mit der Solar2WorldAnlage erzeugte Strom wird für die Beleuchtung des Verwaltungsgebäudes des Gouverneurs und eines Denkmals des letzten Königs der Osterinseln genutzt.

Kenia, Sonnenstrom für das Kinderheim „Dala mar Geno“

Kenia, Sonnenstrom für das Kinderheim „Dala mar Geno“

Mit dem Solar2World Projekt im Kreis Homa Bay am Viktoriasee hat das Kinderheim Dala mar Geno („Heim der Hoffnung“) in 2009 eine solare Stromversorgung erhalten. In dem Heim finden Waisenkinder ein neues Zuhause, deren Eltern an AIDS gestorben sind. In Kenia haben allein in der Umgebung des Viktoriasees mehr als 50.000 Kinder ihre Eltern durch AIDS verloren. Die Solar2World Anlage mit einer Leistung von 1,5 Kilowattpeak (kWp) versorgt das Kinderheim zum Teil mit Licht, ein Kühlschrank wird betrieben und Strom für ein Telefon oder ein Notebook geliefert.

Kongo, Krankenhausprojekt

Kongo, Krankenhausprojekt

In Goma im Ostkongo unterstützt die SolarWorld AG die Solarstromversorgung des dortigen Bethesda-Hospitals. Partner vor Ort ist die Baptistengemeinde 'Communauté Baptiste au Centre de l’Afrique'; in Deutschland wird das Projekt begleitet von der 'Vereinte Evangelische Mission' (VEM) in Wuppertal und der 'Aktion Kleiner Prinz' in Warendorf. Die Region um Goma hat sehr unter dem Bürgerkrieg im benachbarten Ruanda und im Ostkongo gelitten und ist außerdem durch einen Ausbruch des Vulkans Nyragongo teilweise zerstört worden. Auf dem Gelände des Hospitals gab es deshalb keine Energiesicherung. Der Solarstrom wird somit u. a. für den Betrieb von Kühlschränken zur Arzneikühlung sowie für die Beleuchtung der Operationsräume und der Geburtshilfestation benötigt. Die Leistung der zur Verfügung gestellten Solarstrom-Module beträgt 2,8 Kilowattpeak (kWp).

Solar2World auch in Amerika

Solar2World auch in Amerika

Die SolarWorld USA unterstützt Solar2World Projekte in Nord- und Südamerika und in der Karibik. Unmittelbar nach dem Erdbeben in Haiti wurden - gemeinsam mit karitativen Partnerorganisationen - verschiedene solare Hilfsprojekte zur Strom- und Wasserversorgung für das Land und die dortige Bevölkerung gestartet.

Malawi, Solarstrom für ein AIDS-Waisenhaus

Malawi, Solarstrom für ein AIDS-Waisenhaus

Mit acht Solar2World Modulen à 160 Watt Leistung (Gesamtleistung: 1,3 Kilowattpeak (kWp)) hat die SolarWorld AG ein AIDS-Waisenhaus in der afrikanischen Republik Malawi unterstützt. Die Anlage wurde in einem abgelegenen Dorf in der Nähe des Malawisees aufgebaut. In dem Dorf leben über 500 AIDS-Waisen. Diese Kinder sind häufig selbst mit der Immunschwächekrankheit infiziert. Projektpartner ist die Liebenzeller Mission, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bad Liebenzell im Schwarzwald. Über sie wurde ein Dorfprogramm aufgelegt, das die Elektro- und Wasserversorgung, die medizinische Hilfe und die Ausbildung der Jugendlichen fördert. Der Solarstrom wird genutzt zur Beleuchtung, zum Antrieb von Tiefbrunnenpumpen, zur Wasserversorgung und für den Betrieb von Kühlschränken, um Medikamente fachgerecht zu lagern. Für die Versorgung über Notstromaggregate hätte der dafür benötigte Kraftstoff sonst mehrere hundert Kilometer weit transportiert werden müssen. In dieses Solar2World Projekt sind von der US-Raumfahrtbehörde NASA bereitgestellte Wetterdaten eingeflossen, wonach die erzielbare Leistung pro Modul am Ort des Projekts berechnet wurde. Die Regenzeit ist dabei kein Problem - Tageslicht und Batterieleistung reichen für den Dauerbetrieb aus.

Kenia, Wasseraufbereitung

Kenia, Wasseraufbereitung

In Kenia hat die SolarWorld AG zwei weiterführende Schulen bei einem Trinkwasserprojekt unterstützt. Die Schulen liegen nahe des rund 400 km von Nairobi entfernten Ortes Kisumu und haben zusammen über 2.000 Schülerinnen und Schüler. Dank der solarbetriebenen Wasserpumpen steht Schülerinnen und Schülern sauberes und gesundes Wasser zur Verfügung. Derzeit ist das aus den umliegenden Hügeln bezogene Wasser durch Kontaminationen belastet. Die Leistung der Solarstromanlage beträgt 1,5 Kilowattpeak (kWp).

Ruanda, Solarstromanlage für Berufsbildungszentrum

Ruanda, Solarstromanlage für Berufsbildungszentrum

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Grünhelme e.V. von Rupert Neudeck, dem Gründer der Hilfsorganisation Kap Anamur, wird in Ruanda im Ort Ntarama (Distrikt Bugesera) ein Berufsausbildungszentrum mit Solar2World-Modulen unterstützt. Dort werden Jugendliche und Erwachsene als Solarteure ausgebildet und erhalten damit neue Berufschancen. Ruanda verfolgt ein ehrgeiziges Solarprogramm, bei dem die solare Ausbildung von Erwachsenen und Jugendlichen eine bedeutende Rolle spielt. Die Solarstromanlage hat eine Größe von 150 Kilowattpeak (kWp) und versorgt das Ausbildungszentrum komplett mit Sonnenstrom.

Mali, ländliche Entwicklung und Bildung durch Solarstrom

Mali, ländliche Entwicklung und Bildung durch Solarstrom

In Zusammenarbeit mit dem Mali-Folkecenter NYETAA wurden in 14 Dörfern im Süden Malis (Region Sikasso) Solar2World Projekte umgesetzt. Der Solarstrom bringt Licht in die Dörfer und wird für Radio, Fernsehen, Computer, Drucker und das Telefon genutzt. Bisher war die Elektrizität durch umweltbelastende Dieselgeneratoren bereitgestellt worden. Unterstützt wurden darüber hinaus im Westen Malis (Region Kayes) ein Solar-Wasserpumpenprojekt im Dorf Magadougou. Mit dem solargeförderten Wasser wurde u. a. ein großer Gemüsegarten angelegt, der den Frauen des Dorfes eine neue Einkommensmöglichkeit verschafft hat. Die Solarstrommodule für die beiden Solar2World Projekte haben eine Gesamtleistung von 14 Kilowattpeak (kWp).

Uganda, Computer-Ausbildungszentrum

Uganda, Computer-Ausbildungszentrum

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) wird ein Computer-Ausbildungszentrum in Lira in Nord-Uganda solar unterstützt. Dort haben Lehrkräfte und Studenten die Möglichkeit, Computer-Tätigkeiten zu erlernen und das Internet als Wissens- und Fortbildungsmedium zu nutzen. Der Norden Ugandas hat in den vergangenen Jahrzehnten unter kriegerischen Auseinandersetzungen gelitten – umso bedeutsamer sind die Ausbildungszentren, in denen Jugendlichen neue Lebens- und Berufsperspektiven angeboten werden. Aufgrund der unsicheren Energieversorgung über das ugandische Stromnetz trägt der Solarstrom zur Unabhängigkeit der Ausbildungszentren von örtlichen Stromausfällen bei und ermöglicht eine kontinuierliche Arbeit an den Computern. Darüber hinaus lernen die Lehrkräfte und Studenten die Funktionsweise von Solarstrom kennen und lernen diese zu nutzen. Die Leistung der zur Verfügung gestellten Solarstrommodule beträgt 3 Kilowattpeak (kWp).

Südafrika Nationalpark, Jonathan Brauner

Südafrika Nationalpark, Jonathan Brauner

Im Komsberg Wilderness Nationalpark in Südafrika (Region Karoo, Northern Cape) wurde in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Umweltorganisation 'Wildlife For All Trust' ein solares Wasserpumpen-Projekt unterstützt. Der Komsberg Wilderness Nationalpark beherbergt u. a. sehr seltene Pflanzenarten und fünf verschiedene Adlerpopulationen. Mit dem solaren Wasserpumpen-Projekt wird das Ziel verfolgt, verschiedene Gräserarten im Nationalpark wieder anzusiedeln, die für das Leben der dortigen Tierarten und die Pflanzenwelt von großer Bedeutung sind. Das Projekt hat eine solare Leistung von 1 Kilowattpeak (kWp).

Burkina Faso, solare Versorgung von 15 Grundschulen und 5 Gesundheitszentren

Burkina Faso, solare Versorgung von 15 Grundschulen und 5 Gesundheitszentren

50 Solarstrom-Module der SolarWorld mit einer Leistung von 3,75 kW tragen zu einer stabilen Stromversorgung für Grundschulen und Gesundheitszentren in Burkina Faso bei. Ziel ist, dass an den Projektschulen mehr Kinder einen Grundschulabschluss erlangen. In den Gesundheitszentren sollen die Komplikationen bei Geburten deutlich gesenkt werden.

In den Dörfern Gambo, Kampiti, Kolel, Djigo und Digatao können Lehrer und Schüler inzwischen dank des Solarstroms auch abends die Klassenräume für die Unterrichtsvorbereitung nutzen. Und die Arbeitsbedingungen der Krankenpfleger und Hebammen in den Orten Bonsomnoré und Sabin haben sich seit der Elektrifizierung der Gesundheitszentren deutlich verbessert und die Behandlungs- und Geburtsräume sind nun auch nachts ausreichend beleuchtet.

Für die von Solar2World geförderten Projekte hat die Partnerorganisation Sonnenenergie für Westafrika e.V. (SEWA) Dörfer ausgesucht, in denen es keine Aussicht auf einen baldigen Anschluss an das nationale Stromnetz gibt. Die Gesundheitsstation in Sabin liegt beispielsweise 35 Kilometer vom nächsten Strommasten entfernt. Sie ist für über 5000 Menschen in den umliegenden Siedlungen die einzige Möglichkeit einer medizinischen Versorgung. Jeden Monat werden hier etwa 500 Patienten behandelt und 20 Geburten betreut. 80% der Kinder kommen hier nachts zur Welt. Früher war die Taschenlampe daher das wichtigste Arbeitsinstrument der Hebammen. Sie klemmten sich die Lampe zwischen Kopf und Schulter, um beide Hände frei zu haben, wenn sie die werdenden Mütter bei der Geburt unterstützen.

Heute produzieren die vier SolarWorld-Module auf dem Dach der Gesundheitsstation elektrische Energie, die in Batterien gespeichert wird und nachts den Kreißsaal hell erleuchtet. So muss kein Kind mehr im Halbdunkel einer elektrischen Taschenlampe geboren werden und auch lang andauernde Geburten können von den Hebammen professionell begleitet werden.

Die fünf Schulen, die bisher mit den Solarmodulen von SolarWorld elektrifiziert wurden, liegen 7 bis 37 Kilometer vom Stromnetz entfernt. Die meisten Familien in diesen Dörfern leben von dem, was sie in der kurzen Regenzeit auf ihren Feldern anbauen können. Nur die wenigsten können sich Batterien für Taschenlampen oder Öl für Petroleumlampen leisten. In den fünf Projektschulen besuchen insgesamt über 1000 Schüler den Unterricht. Bei der Auswahl der Projektschulen achtet SEWA u. a. darauf, dass die Lehrer und die Elternvertreter sich für gleiche Bildungschancen für Mädchen und Jungen einsetzen.

Dank Solar2World verfügen die fünf Projektschulen nun über elektrisch beleuchtete Klassenzimmer. Dies gibt den Lehrern die Möglichkeit, in den Abendstunden ihren Unterricht vorzubereiten und die Hausaufgaben der Schülerinnen und Schüler zu korrigieren. Doch vor allem haben nun die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse einen Ort, an dem sie abends bei ausreichendem Licht und mit der nötigen Ruhe ihre Hausaufgaben erledigen und den Unterrichtsstoff wiederholen können.

Sowohl die Gesundheitszentren als auch die Grundschulen werden nach der Installation der Solarstromanlagen von den lokalen Mitarbeitern des Vereins SEWA regelmäßig besucht. Die Verantwortung für die Instandhaltung und die zweckgerechte Nutzung der Solaranlage wird jedoch lokalen Organisationen bzw. Personen übertragen, wie zum Beispiel der Elternorganisation in den Grundschulen oder dem Verwaltungsbeirat der Gesundheitszentren. So wird ein langanhaltender positiver Effekt der Hilfsprojekte erzielt. In den kommenden beiden Schuljahren wird SEWA dank der von Solar2World gesponserten Solarmodule weitere 10 Grundschulen und 3 Gesundheitszentren in das Elektrifizierungsprogramm aufnehmen.