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Dialog mit unseren Stakeholdern
Die Bedürfnisse aller Stakeholdergruppen werden bereits derzeit einbezogen und mit unterschiedlicher Tiefe analysiert. Für alle Gruppen führt SolarWorld interne Analysen durch – basierend auf den im Unternehmen und in externen Studien vorliegenden Informationen.
Wir befragen jährlich unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Lieferanten. Die Kundenbefragungen führen wir für unsere Waferkunden, Großhändler und Installateure systematisch durch. Endkunden können bisher nur ad hoc befragt werden, da der Erhebungsaufwand noch sehr groß ist. Mittelfristig soll dies auch mit weiteren Stakeholdergruppen geschehen. Außerdem stehen wir mit den Gemeinden an unseren SolarWorld Standorten in engem Kontakt, beispielsweise in Freiberg beim Tag der offenen Tür für Beschäftigte und ihre Familie anlässlich der Eröffnung der Solar Factory III oder beim Tag der offenen Tür im Industriegebiet Ost anlässlich der Nacht der Wissenschaft. Bei unseren Solar2World-Projekten arbeiten wir eng mit Stakeholdern (z. B. Gemeinden und NGOs) vor Ort zusammen, um Lösungen anzubieten, die der Bevölkerung den größtmöglichen Nutzen stiften und auch von der Bevölkerung selbst fortgeführt werden können.
Durch unsere Mitgliedschaft in Verbänden und Interessenvertretungen sowie unsere Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen stehen wir zudem in einem regelmäßigen gesellschaftspolitischen Gedankenaustausch mit weiteren Stakeholdern: Wir tauschen uns zu den Themen Life-Cycle, Recycling und Nachhaltigkeit u. a. mit der EPIA (Sustainability Group), der Silicon Valley Toxics Coalition (SVTC) sowie innerhalb der Solar Energy Industry Association (SEIA) und in der IEA Task 12 (Sustainability, Health & Safety) aus. Über unsere Teilnahme an Paneldiskussionen bringen wir unsere Expertise ein – z. B. auf der PV SEC in Hamburg und Tokio. Zudem war die Anti-Dumping-Klage in den USA ein Hauptdiskussionsthema mit diversen Stakeholdergruppen.
Für die Erstellung unserer Konzernberichterstattung holen wir Feedback von Ratingagenturen und Nachhaltigkeitsexperten ein. Außerdem stellen wir uns seit 2007 den Abstimmungen für den „Corporate Register Reporting Award” des Online-Verzeichnisses www.corporate-register.com. Allen Stakeholdern bieten wir die Möglichkeit, über placement(at)solarworld(dot)de sowie sustainability(at)solarworld(dot)de jederzeit mit uns in Verbindung zu treten. Seit 2009 können uns Stakeholder alternativ über ein Kontaktformular auf der Webseite eine Nachricht zukommen lassen – sogar anonym, wenn dies gewünscht ist.
Die Fortschrittsmitteilung entlang der zehn Prinzipien des Global Compact erfolgt über die Konzernberichterstattung und steht somit allen Stakeholdern zur Verfügung. Die Umsetzung der Prinzipien wird auch durch Initiativen der Stakeholder beeinflusst, z. B. über Netzwerke, die von/mit Stakeholdern aufgebaut werden oder Standards, die von Stakeholdern eingefordert werden.
Somit sind die Bedürfnisse der Stakeholdergruppen dem Unternehmen bekannt und können in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.
Stakeholder Mapping
Die oben aufgeführte Darstellung bietet einen Überblick über unser Stakeholder Mapping entlang des Schemas des AA1000 Standard. Die Befolgung dieses Prozessstandards soll gewährleisten, dass Anspruchsgruppen in die nachhaltige Unternehmensführung eingebunden werden. Der Standard wird von der gemeinnützigen Mitgliederorganisation "Institute of Social and Ethical AccountAbility" angeboten.













