Sonstige Veröffentlichungen

Sondertilgung beider Anleihen aus Liquiditätsüberschuss bedingt technische Handelsaussetzung

Zum 31. Dezember 2015 verzeichnete die SolarWorld AG gegenüber einem im Rahmen der finanziellen Restrukturierung mit den Finanzgläubigern vertraglich vereinbarten Bestand an liquiden Mitteln einen Liquiditätsüberschuss. Daher wird am 12. April 2016 auf beide Anleihen der SolarWorld AG bei gleichzeitiger Reduzierung des Nennwertes jeweils eine Sondertilgung geleistet. Voraussichtlich wird zum Zweck der technischen Umsetzung nach Abstimmung mit den beteiligten Institutionen der Börsenhandel der Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 (WKN A1YDDX) und der Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 (WKN A1YCN1) mit Ablauf von Mittwoch, 6. April 2016, ausgesetzt und am Dienstag, 12. April 2016, wieder aufgenommen.

Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 (WKN A1YDDX)
Nennbetrag pro Stück: EUR 344,94
Höhe der Teiltilgung pro Stück: EUR 23,43
Nennbetrag pro Stück nach Teiltilgung: EUR 321,51
Zahltag: 12.04.2016

Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 (WKN A1YCN1)
Nennbetrag pro Stück: EUR 354,63
Höhe der Teiltilgung pro Stück: EUR 24,09
Nennbetrag pro Stück nach Teiltilgung: EUR 330,54
Zahltag: 12.04.2016

Die Kreditverträge enthalten ferner eine Regelung, dass erfolgte Sondertilgungen auf zukünftige planmäßige Tilgungen angerechnet werden. Aufgrund der jeweils zum 31. März 2015 und 2016 gezahlten Sondertilgungen sowie der Sondertilgung, die am 12. April 2016 erfolgen wird, gilt die ursprünglich für den 30. Juni 2016 vorgesehene Teiltilgungsrate als bereits geleistet.

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SolarWorld AG
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Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470
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Technische Handelsaussetzung beider Anleihen zwecks Sondertilgung

Zum 31. März 2016 wird auf die Anleihen der SolarWorld AG beigleichzeitiger Reduzierung des Nennwertes jeweils eine Sondertilgung erfolgen. Voraussichtlich wird zum Zweck der technischen Umsetzung nachAbstimmung mit den beteiligten Institutionen der Börsenhandel der Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 (WKN A1YDDX) und der AnleiheSolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 (WKN A1YCN1) mit Ablauf von Mittwoch, 23. März 2016, ausgesetzt und am Donnerstag, 31. März 2016,
wieder aufgenommen.

Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 (WKN A1YDDX)
Nennbetrag pro Stück: EUR 345,38
Höhe der Teiltilgung pro Stück: EUR 0,44
Nennbetrag pro Stück nach Teiltilgung: EUR 344,94
Zahltag: 31.03.2016

Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 (WKN A1YCN1)
Nennbetrag pro Stück: EUR 355,08
Höhe der Teiltilgung pro Stück: EUR 0,45
Nennbetrag pro Stück nach Teiltilgung: EUR 354,63
Zahltag: 31.03.2016

Die Sondertilgung erfolgt aufgrund des Verkaufs ungenutzter Maschinen.

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SolarWorld zahlt Sondertilgung aus

Die SolarWorld Americas Inc., eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der SolarWorld  AG, hat im Januar 2015 wie geplant ein ungenutztes Grundstück am Standort Hillsboro, Oregon, veräußert. Aufgrund der vertraglichen Kreditvereinbarungen mit den Gläubigern im Rahmen der finanziellen Restrukturierung der SolarWorld erfolgt daraus eine Sondertilgung. Sie beläuft sich auf einen Gesamtbetrag von 4,6 Mio. € und wird gleichrangig an die Inhaber der Senior Notes sowie der beiden Anleihen geleistet. An die Anleiheinhaber werden einmalig folgende Beträge ausgezahlt:

Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 / WKN A1YDDX: 4,27 € pro Stück 
Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 / WKN A1YCN1: 4,39 € pro Stück

Die Sondertilgung wird zusammen mit unserer nächsten planmäßigen Zinszahlung am
31. März 2015 durchgeführt.

Am 24. Februar 2015 erhöhte sich die Zinsmarge, wie in den Kreditvereinbarungen vorgesehen, um 100 Basispunkte auf 6 Prozent zzgl. 3-Monats-EURIBOR von mindestens 1 Prozent p.a, sodass die Gesamtverzinsung beider Anleihen ab dem 24. Februar 2015 jeweils 7 Prozent p.a. beträgt.  Entsprechend werden folgende Zinsbeträge am 31. März 2015 ausgezahlt:

Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 / WKN A1YDDX: 5,85 € pro Stück 
Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 / WKN A1YCN1: 6,01 € pro Stück

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SolarWorld AG bereinigt Beteiligungsstrukturen

Ziel des SolarWorld-Konzerns ist es, seine gesellschaftsrechtlichen Organisationsstrukturen zu verschlanken, um primär Kosten einzusparen.

Bereits im Juli 2014 hat die SolarWorld AG daher ihre Freiberger Produktionstöchter zu einer Gesellschaft verschmolzen (SolarWorld Industries Sachsen GmbH). In den USA hat der Konzern Vertrieb, Produktion und Verwaltung am Standort Hillsboro/Oregon unter einer gemeinsamen Führung gebündelt. Die Restrukturierung der US-Aktivitäten wurde im Oktober 2014 auch auf gesellschaftsrechtlicher Ebene vollzogen, indem die SolarWorld Americas LLC auf die US-SolarWorld Industries America Inc. verschmolzen wurde. Die Gesellschaft wurde anschließend auf SolarWorld Americas Inc. umfimiert.

Der Konzern plant weitere Maßnahmen zur Konsolidierung seiner Beteiligungsstrukturen:

In den USA soll die SolarWorld Industries Services LLC sowie die SolarWorld Industries Americas LLC ebenso auf die SolarWorld Americas Inc. verschmolzen werden.

Ferner ist beabsichtigt, die Solarparc Ziegelscheune GmbH & Co. KG auf die Solarparc Verwaltungs GmbH zu verschmelzen und in den steuerlichen Organkreis der SolarWorld AG einzubeziehen.

Die SolarWorld Ibérica S.L. mit Sitz in Madrid/Spanien und die SolarWorld Czech s.r.o. mit Sitz in Teplice/Tschechische Republik sollen liquidiert werden. Die Geschäftstätigkeit der jeweiligen Gesellschaften wird bereits über die SolarWorld AG in Bonn bzw. die SolarWorld Solicium GmbH in Freiberg abgewickelt.

Bonn, 15. Oktober 2014

SolarWorld AG leitet Maßnahmen für die geplante Zusammenführung der Produktionstöchter am Standort Freiberg ein

Im Rahmen der operativen Restrukturierung hat die SolarWorld AG die erforderlichen rechtlichen Maßnahmen zur Zusammenführung der drei Freiberger Produktionstöchter Deutsche Solar GmbH, Deutsche Cell GmbH und Solarfactory GmbH zu einer Gesellschaft ergriffen. Im ersten Schritt wurde die Umfirmierung der Deutsche Solar GmbH in SolarWorld Industries Sachsen GmbH ins Handelsregister eingetragen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Gläubiger sollen im nächsten Schritt die Deutsche Cell GmbH und Solarfactory GmbH gem. §§ 2 ff. UmwG auf die SolarWorld Industries Sachsen GmbH verschmolzen werden.

Mit der Integration der Wertschöpfungsstufen Wafer, Zelle und Modul in einer Gesellschaft wird die Voraussetzung für weitere Kostensenkungen und Prozessoptimierungen geschaffen und die Schlagkraft in den Bereichen Innovation und Qualität weiter erhöht.

Die Zusammenführung soll dem Konzern insgesamt jährliche Einsparungen von voraussichtlich rund 5 Mio. Euro ermöglichen und entscheidend zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns auf dem internationalen Solarmarkt beitragen.

Bonn, 30. Juni 2014