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SolarWorld AG steigert Umsatz im 1. Quartal 2015 um 50 Prozent

Montag, 27.04.2015 10:52

Vorläufige Geschäftszahlen zum 1. Quartal 2015

  • SolarWorld AG steigert Absatzmenge von Modulen und Bausätzen um 44 Prozent auf 202 (Q1 2014: 140) MW
  • SolarWorld AG erhöht Konzernumsatz um 50 Prozent auf 149 (Q1 2014: 99) Mio. €
  • SolarWorld AG erreicht EBITDA von 3 Mio. €

Im 1. Quartal 2015 steigerte die SolarWorld AG ihren konzernweiten Absatz von Solarstrommodulen und Bausätzen um 44 Prozent auf 202 (Q1 2014: 140) MW. Starke Zuwächse verzeichnete das Unternehmen vor allem in den USA, wo SolarWorld ihre Absatzmenge gegenüber dem Vorjahresquartal um 170 Prozent auf 116 (Q1 2014: 43) MW gesteigert hat. Dieser Markt hatte einen Anteil von 57 Prozent am Gesamtabsatz von Modulen und Bausätzen. Auch in Japan, Australien und Südafrika konnte SolarWorld zulegen. Während das Exportgeschäft außerhalb der Eurozone durch den niedrigen Eurokurs begünstigt wurde, entwickelte sich Europa inklusive Deutschland im 1. Quartal 2015 rückläufig. Dadurch stieg der Auslandsanteil des Absatzes weiter an und belief sich auf 90 (Q1 2014: 81) Prozent. 

Der Konzernumsatz im 1. Quartal 2015 wuchs um 50 Prozent auf 149 (Q1 2014: 99) Mio. € und somit überproportional zur Absatzmenge.
 
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im 1. Quartal 2015 auf 3 (Q1 2014 bereinigt um Sondereffekte: 1,6) Mio. €. Dieser positive Trend ist u. a. auf operative Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und Kostenstruktur an allen Standorten zurückzuführen. Das EBITDA des Vorjahresquartals enthielt positive Sondereffekte aus der Erstbilanzierung des Erwerbs der Solaraktivitäten der Bosch Solar Energy AG in Höhe von 136 Mio. €. Inklusive dieser Sondereffekte belief sich das EBITDA im 1. Quartal 2014 auf 137 Mio. €.  

Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im 1. Quartal 2015 bei –8 (Q1 2014: 127) Mio. €. Das Vorjahresquartal enthielt ebenfalls die oben genannten Sondereffekte.

Zum Quartalsende verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 148 (31. Dezember 2014: 177) Mio. €. Die Reduktion ist im Wesentlichen auf Zinszahlungen und Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten inklusive einer Sondertilgung sowie auf Investitionen für Erweiterungen der Produktionskapazitäten zurückzuführen.
 
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