Arnstadt

Zahlen und Daten:

Kapazitäten Zellfertigung:
700 Megawatt

Kapazitäten Modulfertigung:
200 Megawatt

Mitarbeiter:
1060

Kontakt:

SolarWorld Industries Thüringen GmbH
Robert-Bosch-Str. 1
99310 Arnstadt
Germany

Tel.: 49-3628-6644-0
E-Mail: info.SWIT@solarworld.com

Anreise:

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Sie finden uns in der Robert-Bosch-Str. 1 in Arnstadt. Sie erreichen uns vom Arnstädter Bahnhof aus mit der Buslinie D 345, Richtung „Gewerbegebiet Thörey“. Steigen Sie bitte an der Haltestelle Bosch aus. Sie befinden sich direkt vor dem Gelände der SolarWorld Industries Thüringen. 

Mit dem Auto:
Sie finden uns in der Robert-Bosch-Str. 1 in Arnstadt. Zur Navigation können Sie auch die Wolff-Knippenberg-Straße 2 eingeben. Bitte entnehmen Sie der Skizze unten den genauen Weg zum Standort Arnstadt.
Hier Skizze (Straßenkarte) analog

Der SolarWorld Standort im Thüringischen Arnstadt

Der Standort Arnstadt gehört seit März 2014 zum SolarWorld-Konzern und bringt umfassendes Photovoltaik-Know-how mit, denn in der Stadt an der Gera werden seit 2001 Solarprodukte hergestellt, womit sie eine der ältesten Solarproduktionsstätten Europas ist.

Im Gewerbegebiet Erfurter Kreuz werden in der Ruslan-Kibizov-Straße monokristalline Siliziumkristalle nach den Czochralski-Verfahren gezüchtet. Dabei wird das aufgeschmolzene Silizium mittels eines Impfkristalles in Form eines runden Mono-Ingots kristallisiert. Das Ziehen von Einkristallen bildet die Vorstufe zur Fertigung von monokristallinen Solarwafern am Standort Freiberg in Sachsen. Die Fertigungskapazität im Bereich Ingot liegt in Arnstadt bei 500 MW.

Im größeren der beiden Arnstädter Werke in der Robert-Bosch-Straße 1 produziert die SolarWorld Industries Thüringen GmbH Hochleistungs-Solarzellen und –module. Das Areal bietet in einem hochmodernen Gebäudekomplex eine Fertigungskapazität von 700 MW in der Zellproduktion und 200 MW in der Modulfertigung. Auch an diesem Standort liegt der Fokus klar auf Hightech und besonders hoher Leistung: In Arnstadt werden monokristalline PERC-Hocheffizienzzellen (Passivated Emitter Rear Cell) und monokristalline 300-Watt-Hochleistungsmodule mit Fünf-Busbar-Technologie im XL-Format mit 72 Zellen hergestellt.

Solarzellen aus dem grünen Herzen Deutschlands

Das Herzstück eines jeden Solarmoduls sind die Solarzellen. Denn sie produzieren den eigentlichen Strom, den Sie entweder später selbst verbrauchen oder ins Netz einspeisen. Und da zahlt sich Qualität aus. Denn eine qualitativ hochwertige Solarzelle sichert Ihnen langfristig hohe Erträge. Wir setzen auf Erfahrung: In Freiberg werden bereits seit 2002 mono- und multikristalline Solarzellen hergestellt.

 

 

XL-Solarmodule aus Arnstadt

Das Sunmodule SW 315 XL kommt aus Arnstadt. Das 72-Zellen-Modul ist das größte Solarmodul im Portfolio des SolarWorld-Konzerns und wird in der vollautomatisierten Fertigung hergestellt. Das XL-Modul ist mit seinen 22 Kilogramm eher ein Leichtgewicht und kommt vorwiegend in der Freifläche zum Einsatz. Das Sunmodule SW 315 XL kann sowohl mit der SolarWorld-eigenen Sunfix-Gestelltechnik als auch mit jeder lokal favorisierten Freifeld-Gestelltechnik kombiniert werden.

zu den Datenblättern Solarmodule

Das Management

Peter Genczyk

Peter Genczyk ist seit 2006 SolarWorld an Bord. Damals steckte in der noch jungen Solarindustrie vieles noch in den Kinderschuhen. Einen Bereich Konzern-Controlling gab es bei der SolarWorld noch nicht. Den hat der in Bochum aufgewachsene Diplomökonom erst aufgebaut. Mit schwierigen Umbruchphasen in Unternehmen kennt sich Peter Genczyk aus. Vor seiner Zeit bei der SolarWorld war er einige Jahre beim Maschinenbaukonzern GEA Group AG schon mit der Restrukturierung, Übernahmen und Verschmelzung von Tochterunternehmen beschäftigt – Erfahrungen, die er als Geschäftsführer der SolarWorld Industries Thüringen gut einbringen kann. In seiner doppelten Funktion als Chef-Controller der SolarWorld AG und Geschäftsführer in Arnstadt pendelt er zwischen dem Rheinland und Thüringen hin und her. Als Bochumer schlägt sein Herz für den VfL Bochum und die Musik von Herbert Grönemeyer.

Klaus Kubitz

Klaus Kubitz wechselte 2006 in den SolarWorld-Konzern. Begonnen hat der Berliner in der Freiberger Solarzellenfertigung als Produktionsleiter. Von 2009 bis zu seinem Wechsel nach Arnstadt im Frühjahr 2014 war er bei dem Freiberger SolarWorld-Unternehmen Deutsche Cell GmbH als Geschäftsführer für den Fertigungsbereich zuständig. Bevor die Erneuerbare-Energien-Branche zu seiner beruflichen Heimat wurde, beschäftigte sich Klaus Kubitz vor allem mit Farbbildröhren. Nach seiner Berufsausbildung zum Elektronikfacharbeiter studierte er an der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik Berlin. Im Werk für Fernsehelektronik Berlin, das ab 1992 zum Samsung-Konzern gehörte, arbeitete er als Technologe, Leiter Instandhaltung, Produktionsleiter und zuletzt als Leiter Technik. Seit März 2014 ist Klaus Kubitz nun Geschäftsführer der SolarWorld Industries Thüringen GmbH und in dieser Funktion für den Produktionsbereich zuständig.

Standortgeschichte

1997 ErSol Solarstrom GmbH & Co. KG
2001 Umwandlung ersol Solar Energy AG
2001 Gründung der ASi Industries GmbH
2006 Akquisition der ASi Industries GmbH durch die ersol Solar Energy AG
2007 Produktionsstart der Cell Fab 2 in Arnstadt
2008 Akquisition der ersol Solar Energy AG durch die Robert Bosch GmbH und Beginn des Ausbaus des Standortes Arnstadt
2009 Grundsteinlegung für die Cell Fab 3, Umbenennung der ersol Solar Energy AG in Bosch Solar Energy AG
Juli 2010 Hochlauf der Cell Fab 3
Nov. 2010 Hochlauf der Modulfertigung
Juli 2011 Komplettierung des Gesamtkomplexes mit Zell-, Wafer- und Modulfertigung, Forschungs- und Entwicklungszentrum, technisch-gewerblichem Ausbildungszentrum und der neuen Zentrale
März 2014 Übernahme der Zell- und Modulfertigung durch die SolarWorld AG
Der neue Firmenname lautet: SolarWorld Industries Thüringen GmbH
März 2015 Wiederaufnahme der Ingotfertigung in der Ruslan-Kibizov-Straße