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SolarWorld AG investiert 2012 in Innovationen

Montag, 13.08.2012 08:00

• Absatzmenge gestiegen auf 316 Megawatt
• Erfolgreiches Projektgeschäft durch Solarparc-Integration
• Konzernumsatz sinkt wegen Preisdumpings auf 340,1 Mio. €
• EBIT wertberichtigungsbedingt zurückgegangen auf -143,8 Mio. €

Der konzernweite Absatz von Modulen und Bausätzen ist im 1. Halbjahr 2012 auf 316 (H1 2011: 269) Megawatt gestiegen. Während das 1. Quartal von Vorzieheffekten im deutschen Markt geprägt war, lag im 2. Quartal das größte Absatzvolumen in Ausland. Insgesamt hatte der Absatz außerhalb Deutschlands im 1. Halbjahr 2012 einen Anteil von 60,0 (H1 2011: 69,1) Prozent. Die deutsche Nachfrage nach Bausätzen für Dachanlagen verhielt sich im 2. Quartal politisch bedingt spürbar zurückhaltend. Dies konnte durch ein gestiegenes Auslandsgeschäft, vor allem in Italien, nur teilweise ausgeglichen werden. Die volle Integration der Solarparc AG in den SolarWorld-Konzern zahlte sich im Bereich Großprojekte aus.

Der durch Preisdumping ausgelöste Preisverfall ist der wesentliche Grund dafür, dass der Konzernumsatz im 1. Halbjahr auf 340,1 (H1 2011: 533,6) Mio. € zurückging. Infolge des gesunkenen Preisniveaus mussten Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von 33,5 Mio. € vorgenommen werden. Zudem musste dadurch eine Wertberichtigung in Höhe von 80,8 Mio. € auf geleistete Anzahlungen auf Silizium erfolgen. Beide Wertberichtigungen sind nicht cashwirksam. Diese Faktoren beeinflussten das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) negativ. Das EBIT betrug im 1. Halbjahr -143,8 (H1 2011: 70,5) Mio. €.

Unter Berücksichtigung der aggressiven und von illegalen Handelspraktiken geprägten Marktlage wird die SolarWorld AG im Geschäftsjahr 2012 aus heutiger Sicht kein positives EBIT erzielen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich im 1. Halbjahr 2012 auf -26,9 (H1 2011: -31,3) Mio. €. Das Konzernergebnis der SolarWorld betrug im 1. Halbjahr -159,3 (H1 2011: 22,2) Mio. €. Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 320,1 Mio. €, nach Rückzahlung von 175 Mio. $ Kreditverbindlichkeiten an US-Investoren.

„Dem Preisdumping müssen wir mit technologischen Innovationen begegnen“, erklärte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der Konzern wird weitere 50 Mio. € investieren, mit Schwerpunkt in die Entwicklung neuer Produkte speziell für die hochwirtschaftliche Eigenstromnutzung sowie in die Überführung von Forschungsergebnissen und patentgeschützten Produktionsinnovationen in die deutsche und amerikanische Zellfertigung. Diese neuen Verfahren steigern die Leistung der Module bei gleichzeitiger Senkung des Materialeinsatzes und somit der Produktionskosten.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Vertriebsniederlassungen befinden sich in Singapur, Südafrika, Spanien, Frankreich und im US-Bundesstaat Kalifornien. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld rund 3.000 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.

Kontakt:
SolarWorld AG Investor Relations
Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470,
E-Mail: placement@solarworld.de; Internet: www.solarworld.de



 
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