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SolarWorld AG begrüßt Aufnahme des Antidumping-Verfahrens in den USA

Donnerstag, 10.11.2011 13:51

US-Handelsministerium startet Ermittlungen gegen chinesische Solarhersteller

Das US-Handelsministerium hat offiziell damit begonnen, die Handelspraktiken chinesischer Unternehmen auf dem Solarzellen- und Solarstrommodul-Markt der Vereinigten Staaten zu untersuchen. Wie das Ministerium am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, sind damit sowohl die Prüfung von Dumpingtatbeständen als auch nicht wettbewerbskonformer Subventionen und die entsprechend anzusetzenden Gegenmaßnahmen verbunden.

SolarWorld Industries America Inc., die US-Tochter der SolarWorld AG, hatte unterstützt von weiteren US-Solarunternehmen die Aufnahme eines solchen Verfahrens beantragt. Wie das Ministerium feststellte, repräsentieren die beteiligten Unternehmen die für das Verfahren notwendige Mehrheit der amerikanischen Produktion von Solarzellen auf Basis von kristallinem Silizium in den USA.

„Wir begrüßen den Beginn der Untersuchung in den USA. Es geht um die Wiederherstellung fairen Wettbewerbs. Dabei begrüßen wir jede Kostensenkung, die Solarstrom billiger macht und auf Forschung und Innovationen beruht. Wir wehren uns aber gegen Dumpingpreise, die erkauft werden durch chinesische Milliardenkredite, Materialsubventionen und die massive Missachtung von Umwelt- und Sozialstandards", sagte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „China verfolgt mit massivem Druck eine industriepolitische Strategie zulasten der USA und auch Europas. Den unfairen Praktiken muss nicht nur im Interesse der weltweiten Solarindustrie, sondern im Interesse der gesamten Wachstumsbranche der Umwelttechnologien Einhalt geboten werden.“

Eine Entscheidung zu dem Verfahren kündigt das US-Handelsministerium für das Jahr 2012 an.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld rund 3.300 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.

Kontakt:
SolarWorld AG
Martin-Luther-King-Str. 24
53175 Bonn
Tel.: +49 228 55920-400
E-Mail: presse@solarworld.de
Internet: www.solarworld.de



 
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