Artikel - Langfassung

SolarWorld AG bringt Fußball-WM in Dörfer ohne Strom

Prominente stehen Pate für nachhaltige Aufklärungs- und Bildungsarbeit

Die Welt blickt auf Südafrika: Mit der Fußball-WM 2010 ist das Land und mit ihm ein ganzer Kontinent verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Tausende von Reportern und Medien berichten rund um Stadien, Spiele und Stars. Doch für viele Menschen im dörflichen Hinterland und in den Townships am Rand der Großstädte werden die Fußballspiele ferner bleiben als für manche Zuschauer in Europa. Nicht nur, dass sie sich weder einen Stadionbesuch noch eine Reise dorthin werden leisten können, auch die fehlende Stromversorgung macht Live-Übertragungen der Spiele vielfach unmöglich. Das will der SolarWorld Konzern in einigen abgelegenen Dörfern des Landes und Townships ändern. Deshalb setzt das Unternehmen seine Vision vom solar versorgten „Community Viewing“ für Südafrika um und stattet bis zur WM zahlreiche Orte mit einem Sun-TV aus - dort, wo es weder Fernseher noch Strom gibt.

Damit wollen wir nicht nur helfen, die WM-Begeisterung in den Dörfern zu entfachen, sondern auch den Menschen einen Zugang zu nachhaltiger Elektrizität und moderner Kommunikationstechnologie zu bieten“, sagt SolarWorld Vorstandsvorsitzender Frank H. Asbeck, der früher selbst über Jahre in Afrika arbeitete. Nach den positiven Erfahrungen mit den Fanfesten und der Begeisterung während der WM 2006 in Deutschland wollte er die Idee auch in Südafrika verbreiten. Die solarbetriebenen TV-Stationen der SolarWorld bestehen aus einem Flachbildschirm und einem DVD-Spieler, Hocheffizienzmodulen zur Stromversorgung sowie einer Satellitenschüssel, die für den Empfang bestimmter Programme freigeschaltet ist. Dabei geht es um Kinder-, Bildungs- und Sportkanäle. Die Verantwortung für die in einem leuchtend gelben Holzkasten eingeschlossene Kommunikationsplattform trägt der Dorfälteste, ein Kirchenvertreter oder eine soziale Organisation. Die solarbetriebenen TV-Stationen stehen auf Dorfplätzen oder sind in bestehende Einrichtungen wie Gemeinschaftshäusern oder Kirchen integriert. 

Sozial engagiert: Peter Maffay übernimmt die Patenschaft für eine Sun-TV Station. Gemeinsam mit dem SolarWorld Vorstandsvorsitzenden Frank H. Asbeck zeigt er seine Patenschaftsurkunde.

Das begeistert auch Jürgen Klopp. Der Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist Pate für eines der Sun-TV Projekte des deutschen Solartechnologiekonzerns. „Die Idee, den Menschen die WM dank der Solartechnik in die Dörfer zu bringen, finde ich riesig. Und auch, dass bereits an die Zeit nach der WM gedacht wird und den Menschen nach den Spielen der Fernseher für Bildung und Aufklärung zur Verfügung steht.“ Der prominente BVB-Trainer steht damit nicht alleine. Auch seine Frau, die Kinderbuch-Autorin Ulla Klopp, National-Stürmer Lukas Podolski, „Sommermärchen“-Regisseur Sönke Wortmann, Rock-Legende Peter Maffay, US-Schauspieler Larry Hagman und Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees der Frauenfußball-WM 2011, zählen zu den Paten der Sun-TV Stationen.

Nach dem Schlusspfiff der WM bleiben die Sun-TV Stationen den Dörfern und ihren Einrichtungen erhalten, um damit die Bildungs- und Aufklärungsarbeit nachhaltig zu beleben. Schulen mit teilweise hoffnungslos überaltertem Bildungsmaterial können auf aktuelle Informationen zugreifen. Auch über die Gefahren des HIV-Virus will Sun-TV aufklären helfen. Die Immunschwächekrankheit AIDS ist für die Menschen am Kap der guten Hoffnung eine der größten Bedrohungen für die Gesundheit der Menschen.

Solarenergie ist in Afrika im Überfluss vorhanden“, sagt der SolarWorld Chef. „Sie als Stromquelle zu nutzen, kann entscheidend zur wirtschftlichen Entwicklung beitragen.“ Denn viele Regionen befinden sich weitab vom Stromnetz und werden wegen der Kosten auf absehbare Zeit auch nicht an eine zentrale Versorgung angeschlossen werden.

Für Spannung ist gesorgt: Auf der Sun-TV Station verfolgen die Kinder ein Fußballspiel. Während der WM werden noch einige Partien dazu kommen.

Dort, wo in Afrika der Strom fehlt, sind Dieselgeneratoren oft die einzige Alternative zur Elektrizitätserzeugung. Doch der importierte Diesel kostet nicht nur teure Devisen. Der wegen des ständigen An- und Abschaltens ineffiziente Betrieb der anfälligen Generatoren ist wartungsintensiv und schädigt die Umwelt. Für Licht in den Abendstunden sorgen in der Regel nur Petroleumlampen. Die dabei freigesetzten Verbrennungsdämpfe sind höchst gesundheitsschädlich. „Ökologisch und wirtschaftlich ist dezentraler Solarstrom langfristig jeder fossilen Form der Stromerzeugung überlegen“, sagt Frank Asbeck. „Steigenden Dieselpreisen und ineffizienten, wartungsintensiven Generatoren steht mit der Photovoltaik eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Technologie gegenüber.“ Zur ökonomischen Überlegenheit wird die weiter steigende Effizienz der Solartechnologie beitragen.

Der SolarWorld Konzern engagiert sich in Afrika schon seit Jahren. Mit dem Projekt „Solar2World“ fördert der Konzern in zahlreichen Ländern Projekte von einheimischen Initiativen, die auf die Technologie angewiesen sind – oft auch in Zusammenarbeit mit bekannten internationalen Hilfsorganisationen. Die solare Elektrifizierung von Krankenstationen, Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen stehen im Fokus des Solar2World-Programms. Zum Beispiel können in vielen netzfernen Gegenden hitzeanfällige Medikamente nur mit Hilfe von Solarstrom gekühlt werden. „Und sei es auch nur, um mit einer einfachen Glühbirne, einer kleinen Batterie und etwas Technik Licht in einen düsteren Klassenraum zu bringen“, bringt Peter Finger, Projektmanager Solar2World, die Aktivitäten auf den Punkt.

Dass Solarstromtechnik „Made by SolarWorld“ verlässlich ist, zeigt neben Testberichten in Fachzeitschriften die Praxis. Das gilt auch unter den anspruchsvollen Bedingungen Afrikas wie starken Temperaturschwankungen, Staub, Feuchtigkeit und Wind. Das werden in Kürze viele Menschen in Südafrika bestätigen können, wenn sie gebannt auf ihr Sun-TV und die WM-Fußballspiele in ihrem Land blicken.

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