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Verehrte Kunden, Aktionäre, Mitarbeiter und Freunde der SolarWorld AG,

die ersten neun Monate des Jahres liegen hinter uns. Ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu erstellen. Die SolarWorld hat in diesem Jahr Stärke bewiesen und sich damit von vielen ihrer Mitbewerber differenziert: Wir haben unseren Umsatz kontinuierlich von Quartal zu Quartal gesteigert und dies trotz der branchenweit deutlich gesunkenen Preise. Auch unser Absatz ist gewachsen, seit Jahresbeginn um 22 Prozent. Wir haben eine kraftvolle Marke, die für Qualität steht und das ist heute mehr gefragt denn je. Unsere Fertigungsstandorte produzieren unter Vollauslastung, wir sind bereits jetzt bis zum Jahresende ausverkauft. Das zeigt: Wir haben die richtige Strategie und können dem verschärften Wettbewerb begegnen.

Sie werden sich fragen, wie jetzt unsere Zukunft aussieht.

Die SolarWorld wird weiter wachsen. Wir investieren in unsere Produktionen in Deutschland und den USA und werden den Modulbereich deutlich stärker als bisher geplant ausbauen. Dabei nutzen wir konsequent die Vorteile unserer Standorte. Hier können wir auf jahrzehntelange Erfahrung setzen, auf motivierte und qualifizierte Mitarbeiter, auf kompetente Zulieferer und Partner. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und gleichzeitig die Qualität unserer Produkte zu steigern. Denn Qualität wird den Wettbewerb in unserer Branche entscheiden. Unsere Strategie baut auf nachhaltige Kundenzufriedenheit. Wir fertigen vollintegriert vom Rohstoff bis zum Modul und Bausatz nach weltweit konzerneinheitlichen Standards, „Made in SolarWorld“. Dadurch können wir unsere Qualität auf jeder Stufe des Produktionsprozesses überwachen und garantieren. Und das ist entscheidend bei einer so langfristigen Investition wie der in eine Solaranlage, die sich nicht nur in fünf Jahren, sondern auch noch in 20 Jahren lohnen soll.

Darüber hinaus sind sinkende Preise von elementarer Bedeutung auf dem Weg zur von uns gestrebten
Netzparität. Wir, die SolarWorld, haben uns die zeitnahe Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom zu konventionellem Haushaltsstrom als Ziel gesetzt. Wir verstehen es deshalb als dauerhafte Heraus-forderung, die Kosten durch eine effizientere Gestaltung der Herstellungsprozesse und durch die Innovationskraft unserer Forschung zu senken. Solarstrom muss schnellstmöglich auch ohne Zuschüsse und Förderung eine wettbewerbsfähige Alternative darstellen. Nur so können wir die notwendige regenerative Energiewende schaffen.

Die Zukunft bleibt spannend: Wir bauen die solare Welt! Darauf freue ich mich gemeinsam mit Ihnen.

Mit sonnigen Grüßen


Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck                                                                                                                        Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG 

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