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Beitrag zur regionalen Entwicklung - Solar2World

Sambia, Luambe National Park (2009)

Die Solar2World-Anlage im Luambe National Park im Osten Sambias ermöglicht die solare Stromversorgung einer Logde. Die Anlage hat eine Leistung von 2,2 kWp.

Partner des Solar2World-Projekts ist der gemeinnützige Verein Luangwa Wilderness e.V aus Köln mit dem Vorsitzenden Dr. Olaf Behlert, stellvertretender Direktor des Kölner Zoos. Der Verein wurde zu dem Zweck gegründet, den Luambe Nationalpark zu erhalten; da der sambischen Wildlife-Behörde ZAWA (Zambian Wildlife Authority) nicht genügend Mittel zum Schutz des Nationalparks zur Verfügung stehen. Mit der neuen, modernen Lodge soll auch der Ökotourismus gefördert werden und die damit erzielten Einnahmen ebenfalls dem langfristigen Erhalt des Nationalparks zu Gute kommen. Der Verein Luangwa Wilderness e.V. arbeitet eng mit der sambischen Wildlife-Behörde zusammen und möchte auch die örtliche Bevölkerung in das Projekt mit einbeziehen. Im Jahr 2004 wurde ein Kooperationsvertrag für das Gemeinschaftsprojekt unterzeichnet.

Uganda, sauberes Trinkwasser für Bukedia (2009)

In Bukedia im Nordosten Ugandas wurden mit Unterstützung der SolarWorld eine Gesundheitsstation, verschiedene Schulen und eine Kirche mit einer solar betriebenen Trinkwasseranlage ausgestattet. Die Anlage hat eine Leistung von 1 kWp. Nun erhalten 1.700 Schülerinnen und Schüler, die Gesundheitsstation und das Kirchengebäude sauberes Wasser. Partner des Projekts ist die Organisation Water Missions International, die weltweit Projekte zur Wasserversorgung und Wasserreinigung umsetzt - vorrangig in ländlichen Gebieten. Mit dem bewährten Trinkwassersystem von Water Missions werden nun 99,9 % der Bakterien aus dem Wasser herausgefiltert. Ergebnis ist eine erhebliche Verbesserung der hygienischen Verhältnisse und des gesundheitlichen Standards für die Bevölkerung und dementsprechend deutlich weniger Krankheiten durch unsauberes Wasser. Zudem ist die Wasserstation in einer Entfernung von nur noch 500 Metern viel schneller für die Bevölkerung erreichbar - zuvor war ein Fußmarsch von ca. 30 Minuten notwendig.

Mali II, Versorgung einer Krankenstation im Osten Malis (2009)

Nachdem bereits im Rahmen des Solar2World-Projekts Mali I vierzehn Dörfer im Süden Malis mit Solarstrom versorgt wurden, wurde nun in einem Folgeprojekt im Osten Malis eine Krankenstation mit Solarstrommodulen, Batterien und unter anderem Energiesparlampen ausgestattet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SolarWorld aus Freiberg (Sachsen) unterstützten den Aufbau des Systems vor Ort und verteilten Spenden der Kolleginnen und Kollegen aus Freiberg. Mit der solaren Versorgung der Krankenstation ist nun ein bessere und durchgehende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung möglich. Die Anlage hat eine Leistung von rd. 10 kWp.

Uganda, solare Stromversorgung eines Schulzentrums in Kooki

In Kooki in Zentraluganda sichern jetzt Solarstrommodule der SolarWorld für 500 Schülerinnen und Schüler die Stromversorgung des Schulzentrums. Bei dem Gemeinschaftsprojekt mit dem Kasseler Unternehmen SMA, Hersteller von Wechselrichtern, war besonders der Verein „Together – Hilfe für Uganda e.V.“ aus Kassel aktiv. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins halfen vor Ort bei der Installation der Anlage. Mit der solaren Stromversorgung ist in dem Schulzentrum nun ein Lernen nach Sonnenuntergang möglich, denn das Inselsystem versorgt die Schulgebäude auch in den Abendstunden mit Licht. Davon profitieren besonders die gehörlosen Kinder der Schule, denn diese sind auf die Gebärdensprache angewiesen. Die Anlage in Kooki hat eine Leistung von rd. 11 kWp.

Chile, Solarstrom auf den Osterinseln (2009)

Die Osterinseln im Pazifik, die zu Chile gehören, möchten sich von fossilen Energielieferungen unabhängig machen und ihre Energieversorgung schrittweise vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Zurzeit erfolgt die Energieversorgung hauptsächlich über Dieselgeneratoren, für die der Kraftstoff 4000 Kilometer per Schiff über den Pazifik transportiert werden muss. Die Solar2World-Anlage mit einer Leistung von 1,1 kWp dient als Demonstrationsobjekt, um die Möglichkeiten und Vorteile des Solarstroms für eine eigenständige Stromversorgung der Inseln zu verdeutlichen. Der mit der Solar2World-Anlage erzeugte Strom wird für die Beleuchtung des Verwaltungsgebäudes des Gouverneurs und eines Denkmals des letzten Königs der Osterinseln genutzt.

Kenia, Sonnenstrom für das Kinderheim „Dala mar Geno“ (2009)

Mit dem Solar2World-Projekt im Kreis Homa Bay am Viktoriasee hat das Kinderheim Dala mar Geno („Heim der Hoffnung“) nun eine solare Stromversorgung erhalten. In dem Heim finden Waisenkinder ein neues Zuhause, deren Eltern an AIDS gestorben sind. In Kenia haben allein in der Umgebung des Viktoriasees mehr als 50.000 Kinder ihre Eltern durch AIDS verloren. Die Solar2World-Anlage mit einer Leistung von 1,5 kWp versorgt das Kinderheim zum Teil mit Licht, ein Kühlschrank wird betrieben und Strom für ein Telefon oder ein Notebook geliefert.

Solar2World auch in Amerika

Die SolarWorld USA unterstützt Solar2World-Projekte in Nord- und Südamerika und in der Karibik. Unmittelbar nach dem Erdbeben in Haiti wurden – gemeinsam mit karitativen Partnerorganisationen - verschiedene solare Hilfsprojekte zur Strom- und solaren Wasserversorgung für das Land und die dortige Bevölkerung gestartet.

Malawi, Solarstrom für ein Aidswaisenhaus (2008)

Mit acht 'Solar2World'-Modulen à 160 Watt Leistung (Gesamtleistung: 1,3 kWp) unterstützt die SolarWorld AG ein Aidswaisenhaus in der afrikanischen Republik Malawi. Die Anlage wird in einem abgelegenen Dorf in der Nähe des Malawisees aufgebaut. In dem Dorf leben über 500 Aidswaisen. Diese Kinder sind häufig selbst mit der Immunschwächekrankheit infiziert. Projektpartner ist die Liebenzeller Mission, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bad Liebenzell im Schwarzwald. Über sie wurde ein Dorfprogramm aufgelegt, das die Elektro- und Wasserversorgung, die medizinische Hilfe und die Ausbildung der Jugendlichen fördert. Der Solarstrom wird genutzt zur Beleuchtung, zum Antrieb von Tiefbrunnenpumpen, zur Wasserversorgung und für den Betrieb von Kühlschränken, um Medikamente fachgerecht zu lagern. Für die Versorgung über Notstromaggregate, hätte der dafür benötigte Kraftstoff sonst mehrere hundert Kilometer weit transportiert werden müssen. In dieses 'Solar2World'-Projekt sind von der US-Raumfahrtbehörde NASA bereit gestellte Wetterdaten eingeflossen, wonach die erzielbare Leistung pro Modul am Ort des Projekts berechnet wurde. Die Regenzeit ist dabei kein Problem - Tageslicht und Batterieeistung reichen für den Dauerbetrieb aus.


Kenia, Wasseraufbereitung (2008)

In Kenia unterstützt die SolarWorld AG zwei weiterführende Schulen bei einem Trinkwasserprojekt. Die Schulen liegen nahe des rund 400 km von Nairobi entfernten Ortes Kisumu und haben zusammen über 2.000 Schülerinnen und Schüler. Mit Hilfe der solar betriebenen Wasserpumpen werden die Schülerinnen und Schüler künftig sauberes und gesundes Wasser zur Verfügung haben. Derzeit ist das aus den umliegenden Hügeln bezogene Wasser durch Kontaminationen belastet. Die Leistung der Solarstromanlage beträgt 1,5 kWp.


Ruanda, Solarstromanlage für Berufsbildungszentrum (2008)

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Grünhelme e.V. von Rupert Neudeck, dem Gründer der Hilfsorganisation Kap Anamur, wird in Ruanda im Ort Ntarama (Distrikt Bugesera) ein Berufsausbildungszentrum mit 'Solar2World'-Modulen unterstützt. Dort sollen Jugendliche und Erwachsene als Solarteure ausgebildet werden und damit neue Berufschancen erhalten.
Ruanda verfolgt ein ehrgeiziges Solarprogramm, bei dem die solare Ausbildung von Erwachsenen und Jugendlichen eine bedeutende Rolle spielt. Die Solarstromanlage hat eine Größe von 150 kWp und soll das Ausbildungszentrum komplett mit Sonnenstrom versorgen.


Mali, ländliche Entwicklung und Bildung durch Solarstrom (2008)

In Zusammenarbeit mit dem Mali-Folkecenter NYETAA werden in 14 Dörfern im Süden Malis (Region Sikasso) 'Solar2World'-Projekte umgesetzt. Der Solarstrom bringt Licht in die Dörfer und wird für Radio, Fernsehen, Computer, Drucker und das Telefon genutzt. Bisher wird die Elektrizität durch Umwelt belastende Diesel-Generatoren bereit gestellt. Unterstützt wird darüber hinaus im Westen Malis (Region Kayes) ein Solar-Wasserpumpenprojekt im Dorf Magadougou. Mit dem solar geförderten Wasser soll u. a. ein großer Gemüsegarten angelegt werden, der den Frauen des Dorfes eine neue Einkommensmöglichkeit verschafft. Die Solarstrom-Module für die beiden 'Solar2World'-Projekte haben eine Gesamtleistung von 14 kWp.


Kongo, Krankenhausprojekt (2008)

In Goma im Ostkongo unterstützt die SolarWorld AG die Solarstromversorgung des dortigen Bethesda-Hospitals. Partner vor Ort ist die Baptistengemeinde 'Communauté Baptiste au Centre de l’Afrique'; in Deutschland wird das Projekt begleitet von der 'Vereinte Evangelische Mission' (VEM) in Wuppertal und der 'Aktion Kleiner Prinz' in Warendorf. Die Region um Goma hat sehr unter dem Bürgerkrieg im benachbarten Ruanda und im Ostkongo gelitten und ist außerdem durch einen Ausbruch des Vulkans Nyragongo teilweise zerstört worden. Auf dem Gelände des Hospitals gibt es derzeit keine Energiesicherung. Der Solarstrom wird u. a. für den Betrieb von Kühlschränken zur Arzneikühlung sowie für die Beleuchtung der Operationsräume und der Geburtshilfestation benötigt. Die Leistung der zur Verfügung gestellten Solarstrom-Module beträgt 2,8 kWp.


Uganda, Computer-Ausbildungszentrum (2008)

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) wird ein Computer-Ausbildungszentrum in Lira in Nord-Uganda solar unterstützt. Dort haben Lehrkräfte und Studenten die Möglichkeit, Computer-Tätigkeiten zu erlernen und das Internet als Wissens- und Fortbildungsmedium zu nutzen. Der Norden Ugandas hat in den vergangenen Jahrzehnten unter kriegerischen Auseinandersetzungen gelitten – umso bedeutsamer sind die Ausbildungszentren, in denen Jugendlichen neue Lebens- und Berufsperspektiven angeboten werden. Aufgrund der unsicheren Energieversorgung über das ugandische Stromnetz trägt der Solarstrom zur Unabhängigkeit der Ausbildungszentren von örtlichen Stromausfällen bei und ermöglicht eine kontinuierliche Arbeit an den Computern. Darüber hinaus lernen die Lehrkräfte und Studenten die Funktionsweise von Solarstrom kennen und diesen zu nutzen. Die Leistung der zur Verfügung gestellten Solarstrom-Module beträgt 3 kWp.


Südafrika Nationalpark, Jonathan Brauner (2008)

Im Komsberg Wilderness Nationalpark in Südafrika (Region Karoo, Northern Cape) wurde in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Umweltorganisation 'Wildlife For All Trust' ein solares Wasserpumpen-Projekt unterstützt. Der Komsberg Wilderness Nationalpark beherbergt u. a. sehr seltene Pflanzenarten und fünf verschiedene Adlerpopulationen. Mit dem solaren Wasserpumpen-Projekt wird das Ziel verfolgt, verschiedene Gräserarten im Nationalpark wieder anzusiedeln, die für das Leben der dortigen Tierarten und die Pflanzenwelt von großer Bedeutung sind. Das Projekt hat eine solare Leistung von 1 kWp.


Südafrika, Sun-TV-Station für John Wesley Community Center (ab 2008)

Im Oktober 2007 übergaben wir die erste gemeinnützige Sun-TV-Station an das 'John Wesley Community Center' in Etwatwa am Stadtrand von Johannesburg. Dies war der Auftakt für die Installation weiterer, solar betriebener TV-Geräte in ländlichen Regionen und sozialen Brennpunkten in den Ballungsräumen Südafrikas. Auf öffentlichen Plätzen werden wir in Abstimmung mit den lokal Verantwortlichen die mit einem Satellitenanschluss ausgestatteten solaren Empfangsstationen installieren und sie als Spende übergeben. So sollen viele Menschen erstmals den Zugang zu modernen Medieninformationen erhalten. Die Initiative der SolarWorld AG zielt darauf ab, über solar betriebenes 'Public Viewing' die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 kostenlos zu den Menschen zu bringen. Die Anlagen werden mit einem DVD-Player ausgerüstet, um der Gemeinschaft auch vor und nach der WM die Möglichkeit zu geben, Schulungs- und Bildungsangebote via TV in Anspruch zu nehmen.


Ansprechpartner für Solar2World Projekte

Peter Finger
Tel.: +49 228 - 559 20 298
Email: p.finger@solarworld.de

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